Tipps & Tricks | von Johanna am 22. April 2020

Energiespartipps im Homeoffice

Durch das neuartige Coronavirus müssen viele Unternehmen und Mitarbeiter ihren bisher gewohnten Arbeitsalltag umstrukturieren, weshalb viele Unternehmen einen Großteil oder sogar alle Beschäftigten ins Homeoffice schicken. Somit zieht für viele der gewohnte Arbeitsplatz im Unternehmen kurzzeitig in die eigenen vier Wände. Dies stellt aber nicht nur für die Unternehmen eine große Herausforderung dar, sondern verursacht unter Umständen auch einen Anstieg im Energieverbrauch.

Homeoffice

Um den zusätzlichen Stromverbrauch so gering wie möglich zu halten und schnell mögliche Stromfresser zu entlarven, die durch die neuen und möglicherweise ungewohnten Gegebenheiten an den Tag kommen, geben wir Euch hier nun ein paar Tipps, mit denen Euer Stromverbrauch gesenkt und gleichzeitig das Portemonnaie geschont werden kann.


Computer vs. Notebook: Auf die Größe kommt es an

Im Gegensatz zum Desktop-PC weisen Notebooks einen deutlich geringeren Stromverbrauch auf, da ihr Innenleben wesentlich effizienter und platzsparender gestaltet wird. Dies spiegelt sich auch im Energieverbrauch bzw. -bedarf wider.

Ein Desktop-PC verbraucht im Durchschnitt um die 500 Watt, während ein Notebook lediglich mit einer Leistung von 70-80 Watt arbeitet. Das kann bei mehreren 40-Stunden-Wochen im Homeoffice schon eine deutliche Stromeinsparung ausmachen. Grundsätzlich gilt beim Neukauf als auch bei der Nutzung: Wähle immer das kleinstmögliche Gerät.

Monitor
 

Gönn dem Monitor mal eine Auszeit

Nicht nur der Mensch, sondern auch der Monitor braucht während der Arbeit mal eine Pause. Diese sollte man ihm auch ruhig gönnen. Mit den richtigen Energie-Optionen wird der Monitor ganz einfach ausgeschaltet und der Rechner in einen Energiesparmodus versetzt. Nicht benötigte Anwendungen sollten allerdings geschlossen werden, damit die Rechenleistung und der Stromverbrauch so gut wie möglich reduziert werden.


Drucken und Scannen nur bei Bedarf

Häufig laufen Drucker und Scanner lange im Bereitschaftsmodus und stehen stundenlang für den nächsten Druckvorgang bereit. Deshalb sind die durch die langen Stand-by-Phasen entstehenden Stromkosten oft höher als die Kosten für die kurzen Arbeitseinsätze. Das dauerhafte Ein- und Ausschalten von Druckern ist jedoch nicht zu empfehlen. Besser ist es, den Drucker grundsätzlich ausgeschaltet zu lassen. Sammele Deine Druckaufträge und schalte den Drucker erst dann ein, wenn er tatsächlich benötigt wird.

Drucker und Scanner


Nutze den Energiesparmodus des Routers 

Auch ein Router verfügt über Energiespar-Optionen (beispielsweise einen automatischen Sparmodus). Ebenfalls lässt sich über das Powermanagement die Leistung der Schnittstellen (LAN und WLAN) verringern, dabei sollte der Router mit möglichst geringem Abstand zu den wichtigsten Geräten platziert werden.

Router

Sofern man nachts auf das Festnetztelefon verzichten kann, sollte man nach Möglichkeit mithilfe einer Zeitschaltuhr den Internet Router abschalten. Dieser wird am nächsten Tag automatisch wieder mit Strom versorgt und das regelmäßige komplette Hochfahren unterstützt sogar ein einwandfreies Funktionieren.

 

Johanna

Jung, dynamisch, energiegeladen: Als Auszubildende zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel meistert Johanna den Unternehmensalltag in verschiedenen Abteilungen. Die Zeit in der Bau- und Instandhaltung sowie die Projekte im Personalwesen waren dabei ihre bisherigen Highlights.