Q1 Blog

Herzlich Willkommen auf dem Blog der Q1 Energie AG. Aus persönlicher Perspektive möchten wir – die Mitarbeiter von Q1 – von unserem Arbeitsalltag, spannenden Ereignissen und allgemeinen Themen rund um Tankstelle & Energie berichten. Schaut Euch gerne um, es gibt viel zu entdecken!

von Carolin am 04. Februar 2022
Karriere

Nachgefragt: So läuft das Duale Studium am Campus Lingen ab

Lina hat im August 2020 ihr Duales BWL-Studium bei der Q1 Energie AG begonnen. Wie ihre ersten Semester abliefen und was ihr besonders gut gefällt, hat sie unserer Redaktion erzählt.   Warum hast Du Dich dazu entschieden ein Duales Studium anzufangen? Zum einen wollte ich ganz gerne studieren und zum anderen aber auch mal eine Abwechslung nach 13 Jahren Schule haben. Bei einer normalen Ausbildung hätte mir das umfangreichere Wissen gefehlt, welches ich durch das Studium erlange. Also dachte ich mir, dass ich beides gut kombinieren könnte, indem ich Ausbildung und Studium parallel absolviere.   Wie lief der Bewerbungsprozess ab? Musstest Du Dich separat an der Uni und bei dem Unternehmen bewerben? Zuerst habe ich mich bei den Unternehmen beworben. Wenn man die Zusage von einem Unternehmen bekommen hat, kann man sich damit an der Hochschule bewerben. Voraussetzung ist natürlich die Hochschulzugangsberechtigung mit einem Abitur oder Fachabitur. Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess findet Ihr auch auf der Hochschulwebsite. Wie läuft Dein Duales Studium ab? Wann bist Du im Unternehmen und wann an der Hochschule? Mein Studium begann mit einer Praxisphase, in der ich die erste Abteilung im Unternehmen kennenlernen durfte. Danach hatte ich dann meine Theoriephase an der Hochschule. Generell dauern alle Phasen ca. 10 Wochen. Während der Zeit an der Hochschule belege ich die verschiedenen Module, besuche Vorlesungen und schreibe in den letzten Wochen die Klausuren – wie alle Studierenden. Um das Semester erfolgreich zu absolvieren, fehlen nur noch die PTPs während der Praxisphase.   Was sind denn die PTPs? Die PTPs sind Praxis Transfer Projekte, bei denen analysiert wird, inwiefern sich die Theorie und die praktische Umsetzung unterscheiden und wo es vielleicht Schwierigkeiten bei der Anwendung gibt. Diese Projekte finde ich besonders spannend, da sie die Theorie mit der Praxis verbinden. Was gefällt Dir am meisten daran, bei Q1 zu arbeiten? Ich finde die Fortbildungsmöglichkeiten, die Q1 anbietet sehr interessant und hilfreich und nehme auch gerne daran teil. Ansonsten gefällt mir der starke Zusammenhalt unter den Azubis. Wir verbringen zum Beispiel gemeinsam die Mittagspause und helfen uns auch gegenseitig bei abteilungsübergreifenden Azubi-Aufgaben. Außerdem finde ich es gut, dass alle Mitarbeiter Gleitzeit haben, egal ob Festangestellter oder Auszubildender. Dadurch kann ich meinen Tag etwas individueller gestalten und manchmal auch etwas länger schlafen.   Wenn Du Interesse hast und auch gerne ein Duales Studium bei Q1 absolvieren möchtest, bewirb Dich noch jetzt für den Ausbildungsbeginn 2022! Hier geht es zu den Stellenausschreibungen.

Mehr lesen

von Louisa am 18. August 2021
Karriere

Der erste Ausbildungstag

In dem letzten Blogbeitrag habe ich Euch von meinen ersten Monaten bei Q1 erzählt. Von meinem ersten Arbeitstag im Mai über das Ankommen und Teil werden der Q1 Familie bis hin zum Azubi-Kennenlernabend am 09. Juni. Nach dem Kennenlernabend sind auch Nam und Paul – beides neue Azubi-Kollegen – wie ich in ein Praktikum vor der Ausbildung gestartet. Seit dem 02. August vervollständigt Rose unser Team.   Der offizielle Teil Am Montag den 02.August startete also für uns vier offiziell die Ausbildung bei Q1. Um 09:00 Uhr trafen wir uns alle im Wilhelm, den großen Besprechungsraum unten im Keller. Nach einer kurzen Begrüßung unseres Ausbilders Frederik folgte die Vorstellung des Tagesprogramms. Bei einem kurzen Rundgang durch die Zentrale konnten wir uns den Kollegen vorstellen und erfuhren in welchen Aufgabenbereichen sie wirken.Zurück im Wilhelm erwartete uns eine ausführliche Unternehmenspräsentation in der alle Geschäftsfelder beleuchtet wurden. Da es eine meiner bisherigen Aufgaben im Marketing war, die allgemeine Unternehmenspräsentation zu aktualisieren, war ich mit diesen Themen vertraut und konnte sie spontan vorstellen. Alle Fragen rund um den Arbeitsalltag wurden im Anschluss geklärt: Frederik erklärte uns zum Beispiel wen man im Krankheitsfall kontaktieren muss, wie man Überstunden abbauen kann und was die Rechte und Pflichten eines Auszubildenden sind. Im Anschluss haben wir unsere Erwartungen an die Ausbildung notiert und anhand derer einen Brief an uns selbst geschrieben. Diesen Brief an unser zukünftiges Ich erhalten wir am Ende unserer Ausbildung zurück – eine Q1 Tradition! Teambuilding Nach ein paar Stunden voller neuer Eindrücke haben wir mittags sehnlichst die Burger aus dem EssQlub erwartet. Beim Essen waren auch die Azubis aus älteren Jahrgängen mit dabei und wir konnten uns gegenseitig austauschen. Gesättigt ging es dann nach draußen auf den Parkplatz, wo eine Teambuilding Maßnahme anstand. Jeder Azubi bekam eine Regenrinne. Mit der Regenrinne mussten wir eine Bahn bauen, welche eine Murmel quer über den Parkplatz in eine Kiste befördert. Nach ein paar wenigen Fehlschlägen haben wir diese Aufgabe alle zusammen gemeistert. Kleine Mutprobe Zum Abschluss des Tages sind wir in den Kletterwald gefahren. Die Begeisterung darüber war manchen mehr ins Gesicht geschrieben als anderen. Nachdem wir alle unseren Gurt und eine Sicherheitsunterweisung erhalten haben, ging es auch schon hoch in die Luft. Die Wagemutigen unter uns haben sich direkt auf den schwarzen und somit schwersten Parcours getraut, während der Rest einen leichteren Weg zum Einstieg wählte. In kleinen Gruppen von zwei bis vier Personen haben wir aber alle die Challenge gut gemeistert und waren froh, am Ende des Tages wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Wenn auch Du nächstes Jahr Teil unseres Teams sein möchtest, kannst Du Dich bereits jetzt für eine Ausbildung ab August 2022 bewerben! Nähere Infos dazu findest Du hier.

Mehr lesen

von Louisa am 05. August 2021
Karriere

Meine ersten Wochen bei Q1

Mit rund 450.000 anderen jungen Menschen in Deutschland habe ich diese Woche eine Ausbildung angefangen – genauer gesagt ein duales Studium zur Betriebswirtin mit integrierter Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement. Nach meiner ersten Ausbildung zur Industriekauffrau stand für mich fest, dass ich mich definitiv noch weiterbilden und Erfahrungen in einer anderen Branche sammeln möchte. Schon innerhalb des Bewerbungsprozesse haben mich die Themen und Aufgabenfelder in der Energiebranche und bei Q1 fasziniert, weshalb ich schließlich schon vorab im Mai mit einem Praktikum Teil der Q1 Familie wurde.   Mein erster Tag Obwohl ich einen „ersten Tag“ bereits in meiner ersten Ausbildung erlebt habe, war ich ziemlich nervös, als ich 20 Minuten zu früh vor dem Eingang der Zentrale stand. Beim Betreten wurde mir allerdings gleich ein bisschen Nervosität genommen: Am Empfang saß das gleiche, freundliche Gesicht wie bei meinem Bewerbungsgespräch. Nach kurzem Smalltalk hat mich Frederik, Personalreferent und Ausbilder, abgeholt und wir sind in sein Büro gegangen. Eine kurze Begrüßung folgte, bei der ich meine letzten Unterlagen abgegeben habe und die Möglichkeit hatte, alle Fragen zu stellen, welche mir noch auf dem Herzen lagen. Danach ging es mit einem Rundgang los: Neben den verschiedenen Büros wurden mir auch alle anderen wichtigen Räumlichkeiten wie das Lager, die Toiletten und die Teeküchen gezeigt. Bei dem Rundgang konnte ich auch die ersten Kolleginnen und Kollegen kennen lernen, sowie meine Patin Ingrid. Durch das Patenprogramm bei Q1 wird jedem neuen Mitarbeiter ein Kollege zur Seite gestellt, der insbesondere in der Anfangszeit aber auch darüber hinaus ein wichtiger Ansprechpartner ist. In meinem Fall macht Ingrid genau wie ich ein duales Studium und hat dieses ein Jahr vor mir begonnen. Auf dem Rundgang habe ich auch Jannik kennengelernt. Er absolviert eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und ist im dritten Ausbildungsjahr. Nach dem Rundgang hat Jannik mit mir die Technikübergabe gemacht. Hier habe ich mein MacBook und das entsprechende Zubehör erhalten und eine Einführung in die Grundlagen bekommen. Anschließend ging es ins Marketingbüro, wo ich die ersten Wochen bis zu meinem ersten Semester verbringen darf. Auch hier wurde ich von allen herzlich begrüßt und direkt in die Abläufe und Tätigkeiten mit eingebunden.   Wie ich Teil der Familie wurde In den folgenden Wochen wurde ich immer mehr in verschiedene Aufgaben des Marketings eingebunden. Ich lernte nach und nach neue Gesichter kennen und durfte erste Aufgaben und kleine Projekte eigenverantwortlich übernehmen. Meine Kollegen haben immer ein offenes Ohr für Fragen und nehmen sich auch die Zeit, mir ausführlich Hintergrundprozesse und Zusammenhänge zu erklären. Neben den Aufgaben in der jeweiligen Abteilung fallen für uns Azubis auch bereichsübergreifende Aufgaben an. Die so genannten Azubiaufgaben sind z.B. das Erledigen von Botengängen und die Bearbeitung der Eingangs- und Ausgangspost. Jede Aufgabe wird ein Team aus mindestens zwei Azubis zugewiesen. Da ich immer einen direkten Teampartner für die jeweilige Aufgabe zur Seite hatte, empfand ich die Einarbeitung als sehr angenehm. Nebenbei konnte man sich natürlich untereinander besser kennen lernen.   Der Kennenlernabend Am 09. Juni lernte ich dann diejenigen kennen, die mit mir in die Ausbildung starten. In einer digitalen Kennenlernrunde stellten wir uns alle einander vor. Verschiedene Gruppenspiele und ein Feelgood-Paket mit Q1-Goodies, Snacks und Getränken lockerten den Abend auf.   Trotz dessen, dass ich die „alten Hasen“ bereits kannte, fand ich es spannend, in dieser Runde Neues über sie zu erfahren und einen ersten Eindruck von meinen neuen Kollegen zu bekommen. Nam startet z.B. mit mir die Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement und berichtet: „Der Kennenlernabend hat richtig Spaß gemacht! Dadurch, dass man zumindest ein paar Gesichter bei Q1 schon kannte, war ich an meinem ersten Arbeitstag nicht ganz so nervös.“ Im nächsten Beitrag berichte ich über unseren Ausbildungsbeginn. Stay tuned!

Mehr lesen

von Marius am 19. Mai 2021
QStrom & QGas

Der Netzbetreiber

Was macht eigentlich ein Netzbetreiber und wo liegt der Unterschied zum Energielieferanten? Wir haben die Begriffe für Dich unter die Lupe genommen.   Was ist ein Netzbetreiber und welche Aufgaben hat dieser? Ein Netzbetreiber ist per Gesetz für die Bereitstellung und Instandhaltung des Strom- oder Gasnetzes in seinem zuständigen lokalen oder regionalen Netzgebiet verantwortlich. Neben der Gewährleistung der Netzstabilität und des sicheren Betriebs der Netze kümmert sich der Netzbetreiber auch um den Aufbau, Ausbau und die Wartung der Strom- und Gasnetze. Hierzu zählen beispielsweise die Herstellung der Strom- und Gasanschlüsse an den jeweiligen Verbrauchsstellen (Haushalten), die Erneuerung der Zähler sowie die Sicherstellung der Ablesung des jeweiligen Zählers. Somit sorgt der Netzbetreiber für einen ordnungsgemäßen Betrieb der Strom- und Gasnetze.   Die gesamte Infrastruktur kann dann im Auftrag eines Energielieferanten genutzt werden, um Strom oder Gas durch das jeweilige Netz bis hin zur Wohnung des Kunden zu liefern. Die Energielieferanten sind somit auf die Netzbetreiber angewiesen, um ihre Kunden mit Strom oder Gas beliefern zu können. Aus diesem Grund beanspruchen die Netzbetreiber sogenannte Netzentgelte, um die Aufwendungen für die Instandhaltung und Bereitstellung auszugleichen. Diese Netzentgelte sind bei Dir im Strom- oder Gaspreis enthalten und werden von Deinem Energielieferanten an den zuständigen Netzbetreiber weitergeleitet. Die Höhe des Netzentgelts ist jedoch reguliert und kann nicht individuell gewählt werden, da dieses von dem Netzbetreiber beantragt und von der Bundesnetzagentur genehmigt werden muss.   Worin liegt also der Unterschied zum Energielieferanten? Durch die Liberalisierung im Jahr 1996 wurden staatliche, bzw. unternehmerische Monopole innerhalb der Energiemärkte aufgelöst, wodurch ein freier Wettbewerb unter vielen Energieanbietern ermöglicht wurde. Das hat dazu geführt, dass die Haushalte nun ihren Energielieferanten frei wählen können. Zeitgleich fand auch ein Unbundling-Prozess statt, welcher für eine Entflechtung zwischen dem Stromnetz, der Stromerzeugung und der Stromverteilung sorgte. Dieser besagt, dass ein Stromlieferant nicht zeitgleich auch ein Netzbetreiber sein kann. Jeder Haushalt schließt also zwei Verträge für den Bezug von Strom oder Gas ab: Einen Vertrag mit dem Lieferanten und einen mit dem Netzbetreiber. Der Lieferant ist dabei aufgrund des liberalisierten Energiemarktes für jeden Kunden, bzw. Haushalt frei wählbar.   Da es für jedes Postleitzahlengebiet jedoch nur einen Strom- bzw. Gasnetzbetreiber (dieser muss nicht derselbe sein) gibt, bist Du als Kunde durch Deinen Wohnort bereits an einen Netzbetreiber gebunden und kannst nicht – wie bei der Auswahl des Energielieferanten – beliebig wechseln. Demnach bleibt der Netzbetreiber auch bei einem Lieferantenwechsel derselbe, da jede Verbrauchsstelle fix an ein bestimmtes Netz angeschlossen ist. Somit haben Netzbetreiber weiterhin eine natürliche Monopolstellung für ihr zuständiges Netzgebiet. Da die Energielieferanten die Strom- oder Gasnetze der Netzbetreiber benötigen, um ihre Kunden mit Energie zu beliefern, sind sie von den Netzbetreibern abhängig. Die Q1 Energie AG ist beispielsweise als Energielieferant und somit als Dein Vertragspartner tätig, wenn Du QStrom oder QGas beziehst. Wir kümmern uns um den Einkauf und um die Belieferung Deiner Verbrauchsstelle mit Energie. Dabei nutzen wir die Netzinfrastruktur des jeweilig zuständigen Netzbetreibers, um die korrekte Menge an Strom und Gas zu liefern.   Probleme beim Energiebezug? Da im Energiemarkt also zwischen Lieferant und Netzbetreiber unterschieden wird und sich letzterer um die Gewährleistung der Versorgung innerhalb der Netze kümmert, ist der Netzbetreiber auch bei den meisten Versorgungsstörungen, wie beispielsweise bei einem Stromausfall, der erste Ansprechpartner.   Der Fehler liegt hierbei im Bereich des Stromnetzes und seiner Netzstabilität, jedoch nicht in der Belieferung der Verbrauchsstelle. Aus diesem Grund ist es ratsam, den Namen des eigenen Netzbetreibers sowie bestenfalls einen Ansprechpartner zu kennen, da der Energielieferant selbst in den meisten Fällen nicht überprüfen kann, wo das Problem liegt.   Wie finde ich meinen Netzbetreiber? Auskunft zur Deinem Netzbetreiber sollte Dir Dein derzeitiger Lieferant jederzeit geben können. In den meisten Fällen kannst Du den Netzbetreiber sogar auch selbst ermitteln, da sich auf den meisten Strom- bzw. Gasabrechnungen der Lieferanten ein Absatz zum Netzbetreiber befindet. Hier sollte dieser entweder namentlich oder in Form eines 13-stelligen Codes aufgeführt sein. Mit Hilfe dieses Codes kannst Du den Namen Deines Netzbetreibers für Gas hier und für Strom hier heraus finden. Alternativ ist auch eine Suche über die Postleitzahl auf dieser Website.

Mehr lesen

von Marius am 06. Januar 2021
Tipps & Tricks

Der Winter ist da: Ein Härtetest für die E-Mobilität?

Immer mehr Haushalte steigen vom klassischen Verbrenner-Fahrzeug auf ein Elektroauto um oder denken über einen möglichen Wechsel nach. Steigende Reichweiten der Fahrzeuge sowie der stetige Ausbau der Ladeinfrastruktur machen einen Umstieg immer attraktiver und praktikabler. Der Winter stellt einige Fahrer von Elektroautos jedoch vor kleine Herausforderungen. Da sich Elektroautos anders als Verbrenner-Fahrzeuge verhalten, gilt es einiges zu beachten, um entspannt durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Wir erklären die Ursache und geben sechs Tipps für einen sorgenfreien Winter mit dem Elektroauto. Erhöhter Strombedarf im Winter Der Winter birgt einen Reichweitenverlust von rund 30 bis 50 Prozent gegenüber dem Sommer. Ein ausschlaggebender Grund für die verringerte Reichweite im Winter ist die vermehrte Nutzung der Heizung während der kalten Jahreszeit. Diese benötigt viel Energie, wodurch der Strombedarf steigt. Im Gegensatz zum klassischen Verbrenner-Fahrzeug wird beim Elektroauto nicht mit der Abwärme des Motors geheizt. Die effizienten Elektromotoren produzieren so gut wie keine überschüssige Abwärme, sodass zu Lasten der Reichweite Wärme mit einer elektronischen Heizung erzeugt wird. Hierzu zählen die Innenraumheizung, das Gebläse, die Sitzheizung, die Lenkradheizung, Vorder- und Rückscheibenheizung sowie die Außenspiegelheizung. Physik als Übeltäter Neben der Heizung des Innenraums müssen zusätzlich auch die Batterien/Akkus mithilfe einer Batterie-/Akkuheizung auf ausreichende Temperatur geheizt werden, da sie wie bei anderen Geräten (z.B. Handys) sehr temperaturempfindlich sind. In der kalten Jahreszeit kann oftmals nur ein Teil der Leistung abgerufen werden, da die optimale Batterieleistung bei Temperaturen zwischen 16 und 26 Grad Celsius liegt. Innerhalb der Batterien/Akkus sorgt der Ionen-Transport dafür, dass die Ladung die Elektrolytflüssigkeit zwischen Plus- und Minuspol passiert. Da diese bei kälterer Temperatur dickflüssiger wird, erschwert sich dieser Transport und die Spannung innerhalb der Batterien/Akkus fällt. Aufgrund dessen sinkt auch die Leistung. Um dem entgegenzuwirken und die angeforderte Leistung zu erbringen, muss die Stromstärke der Batterien/Akkus erhöht werden. Dies wiederum führt zu einer schnelleren Batterieentladung. Außerdem kann sich die Nachladezeit verlängern und die allgemeine Batteriekapazität sinken. Bei neuartigen Modellen der Elektroautos sind diese Auswirkungen jedoch geringer, da sie meist über ein geeignetes Wärmesystem verfügen. Unsere nachfolgenden 5 Tipps helfen Euch möglichst entspannt mit dem Elektroauto durch die kalte Jahreszeit: 1. Sitz- und Lenkradheizung statt Innenraumheizung Während der Fahrt sollte die Innenraumheizung eher niedrig eingestellt und stattdessen die Sitz- und Lenkradheizung genutzt werden. Deren Wirkung sind aufgrund der Körpernähe stärker gegeben und somit verbrauchen sie auch weniger Energie. Im Allgemeinen sind Sitz- und Lenkradheizung sparsamer im Energieverbrauch. Auch warme Kleidung kann helfen, um nicht so stark einheizen zu müssen. Eine sensiblere Heizungsnutzung verlängert somit die Fahrtzeit. 2. Elektroauto vor Kälte schützen Damit die Batterie und das Auto möglichst wenig auskühlen, eignet sich ein Garagenplatz. Alternativ empfiehlt es sich das Auto unterzustellen und/oder die Windschutzscheibe sowie die Seitenspiegel mit Planen oder Kartons zu bedecken. 3. Elektroauto bereits an der Ladesäule vorheizen Es empfiehlt sich, das Auto vorheizen zu lassen, solange es noch an der Ladeeinrichtung angeschlossen ist. So kann die Heizenergie aus dem Stromnetz genommen werden und schont die Batterie. 4. Ladesteuerung mit geplanter Abfahrtszeit Das Vorheizen am Stromnetz lässt sich bei einigen Fahrzeugen über die Fahrzeugeinstellung oder über eine Handy-App steuern. Somit kann aus der Ferne ein- oder ausgeschaltet werden. Durch die Funktionen „Geplante Abfahrtszeit“ oder „Vorklimatisierung“ kann sich dieser Prozess teilweise sogar automatisieren. 5. Sensiblere Fahrweise mit Hilfe des ECO-Modus Da sich auch die Fahrweise und die damit verbundene Geschwindigkeit auf die Akkuleistung des Elektroautos auswirken, sollte eine gleichmäßige Fahrweise mit mäßiger Geschwindigkeit und Beschleunigung angestrebt werden. Hierbei hilft beispielsweise die Begrenzung des ECO-Modus. Mit Hilfe des ECO-Modus wird weniger Kraft auf die Räder übertragen, was sich wiederum positiv auf die Reichweite des Elektroautos auswirkt, da weniger Energie aufgebracht werden muss. Außerdem wirkt sich die geringere Kraft auch auf die allgemeine Sicherheit aus, da die Räder seltener bei glatten oder nassen Fahrbahnen durchdrehen und das Auto somit nicht ins Schleudern gerät. Der ECO-Modus kann damit für zusätzliche Sicherheit sorgen. Mit der richtigen Planung bedenkenlos durch den Winter Unter Berücksichtigung der oben genannten Tipps kannst Du die bestmögliche Reichweite aus Deinem Elektroauto herausholen und musst keine Komfortverluste eingehen. Damit jedoch kein Weg zu einer riskanten Fahrt wird, empfiehlt es sich, die Route bereits im Vorfeld einmal durchzuplanen. Hierzu sollte eine Reichweitenreserve für mögliche Umleitungen oder Staus einberechnet werden. Zusätzlich ist zu prüfen, ob und in welcher Form Ladeeinrichtungen auf der Strecke vorhanden sind. Somit kann im Notfall auch zwischengeladen bzw. können Zwischenstopps optimal als Nachlademöglichkeit genutzt werden. Last but not least sollte Reichweite niemals über Sicherheit gestellt werden. Vereiste Scheiben sind immer freizukratzen oder zur Not mit der Windschutz- und Rückscheibenheizung aufzutauen. Ebenfalls sollte das Licht, obwohl es viel Energie verbraucht, immer angestellt werden, um bei der Dunkelheit von den anderen Verkehrsteilnehmern erkannt zu werden.   Neue Entwicklungen Um die Reichweite der Elektroautos weiter zu erhöhen, entwickeln derzeit viele Firmen neuartige Lösungen. So haben sich beispielsweise auch die beiden deutschen Unternehmen IAV und Louisenthal zusammengetan und das sogenannte SmartMesh entwickelt. Bei SmartMesh handelt es sich um eine Folie, welche sich in Türen, Mittelkonsole und Dachhimmel integrieren lässt. Das besondere an der Folie ist die Oberfläche, welche aus einem Netz aus Leiterbahnen besteht und eine weitere Heizmöglichkeit bietet. Die Folien können neben der serienmäßigen Heizung des Elektroautos genutzt werden und innerhalb kürzester Zeit das Fahrzeug aufheizen. Laut Tests benötigen die Heizfolien bis zu 20 Prozent weniger Energie, wodurch die Reichweite des Autos um bis zu sechs Prozent erhöht werden kann.

Mehr lesen

von André am 16. Dezember 2020
Tankstellen

Klimaneutrales Tanken bei Q1

Bereits seit Ende 2019 haben unsere Kunden die Möglichkeit an ausgewählten Stationen klimaneutral zu tanken. Eine stetige Erweiterung der Aktion auf mittlerweile 33 Q1 Standorte spricht für den Erfolg des Projektes. Aber was bedeutet klimaneutral in diesem Zusammenhang und kann das Tanken von fossilen Kraftstoffen überhaupt klimaneutral sein? Das Konzept des klimaneutralen Tankens basiert auf der Zahlung einer Klimakompensation. Auf jeden getankten Liter Kraftstoff wird der Betrag von einem Cent angerechnet und als CO2-Ausgleich verbucht. Der bezahlte Mehrbetrag fließt dabei vollständig in ein Klimaschutzprojekt unseres Kooperationspartners ClimatePartner. Familien und Einheimische in Peru beim Erhalt des Amazonas Regenwalds unterstützen Mit dem klimaneutralen Tanken an unseren Stationen unterstützt Ihr das Klimaschutzprojekt Waldschutz mit nachhaltigem Paranussanbau im Südosten Perus. Als weltweit größter tropischer Regenwald wird der Amazonas oft als „grüne Lunge“ der Erde bezeichnet. Da Wälder zu den wichtigsten CO2-Speichern unseres Planeten zählen, ist der Erhalt und der Schutz der damit verbundenen Artenvielfalt ein wichtiger Aspekt im Kampf gegen den Klimawandel. Jährlich werden allein ca. 200.000 Hektar peruanischer Regenwald zerstört. Das von ClimatePartner initiierte Projekt unterstützt im Tambopata-Schutzgebiet einheimische Familien. Diese erhalten Landrechte und damit verbunden eine nachhaltige Einkommensquelle durch den Anbau von Paranussbäumen. Zusätzlich stehen ortsansässigen Kleinbauern Mikrokredite und eine Unterstützung bei der Vermarktung, dem Transport und der Weiterverarbeitung der Paranüsse zur Verfügung. In Verbindung mit dem nachhaltigen Anbau von Paranussbäumen unterbindet das Programm wirksam illegale Abholzungen. Diese werden durch die Unterstützung und Förderung der Einheimischen zunehmend unattraktiver. Jede mit klimaneutralem Tanken ausgeglichene Tonne CO2 schützt gemeinsam mit dem Waldschutzprojekt durchschnittlich ca. 2.000 Quadratmeter Amazonas Regenwald. Alle Details zum Projekt könnt Ihr hier nachlesen.   Welche Q1 Stationen nehmen teil? 33 unserer Standorte nehmen inzwischen an dem Projekt teil. Ob eine Station in Eurer Nähe dabei ist, könnt Ihr in unserem Tankstellenfinder prüfen oder vor Ort erfragen. Langfristig soll das Projekt auf unser gesamtes Tankstellennetz ausgerollt werden. So einfach geht's An teilnehmenden Q1 Stationen normal auftanken und beim Bezahlen an der Kasse angeben, dass Ihr gerne klimaneutral tanken möchtet. Unser Personal nimmt im Kassensystem die entsprechende Buchung vor und Ihr seid mit der bezahlten Tankfüllung ab sofort klimaneutral unterwegs. Der Mehrbetrag fließt zu 100 % in das Waldschutzprojekt im Südosten Perus.   Klimaneutralität vorleben Da gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit ein wichtiger Bestandteil der Q1 Unternehmenskultur sind, bieten wir nicht nur unseren Kunden eine Möglichkeit, den ökologischen Fußabdruck klein zu halten. Bei der Konzeption und dem Bau der neuen Q1 Firmenzentrale wurde besonders auf eine energiesparende und -effiziente Bauweise geachtet. Über eine monatliche Kompensationszahlung, welche ebenfalls in das Projekt Waldschutz mit nachhaltigem Paranussanbau fließt, sind unsere Geschäftsgebäude vollkommen klimaneutral aufgestellt. Klimaneutralität ist kein Freibrief Natürlich sind klimaneutrale Kompensationen kein Freibrief zum Emittieren von Treibhausgasen. Der beste Beitrag zum Klimaschutz ist nach wie vor die vollständige Vermeidung des Ausstoßes von klimaschädlichen Gasen. Doch solange ein ganzheitlicher Verzicht auf fossile Energieträger und Kraftstoffe nicht möglich ist, stellen Aktionen und Projekte wie das klimaneutrale Tanken einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unseres Planeten bei. Wie viel CO2 wir bisher gemeinsam kompensieren konnten, seht Ihr im ClimateID Tracking. Seid Ihr dabei?

Mehr lesen