Q1 Blog

Herzlich Willkommen auf dem Blog der Q1 Energie AG. Aus persönlicher Perspektive möchten wir – die Mitarbeiter von Q1 – von unserem Arbeitsalltag, spannenden Ereignissen und allgemeinen Themen rund um Tankstelle & Energie berichten. Schaut Euch gerne um, es gibt viel zu entdecken!

von Carolin am 11. September 2019
Karriere

Meine Ausbildung bei Q1

Hallo, mein Name ist Carolin, ich bin 30 Jahre alt und mache seit August 2018 eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei der Q1 Energie AG. Wie es dazu kam, welche Aufgaben zu meinem Alltag gehören und was ich sonst noch zum Thema Ausbildung bei Q1 zu erzählen habe, lest Ihr hier.   Eine Ausbildung trotz abgeschlossenem Studium? Bevor ich ein Mitglied der Q1 Familie wurde, habe ich schon einiges erlebt. Nach dem Abitur war ich zunächst unsicher, wohin mich mein beruflicher Weg führen soll. Ich probierte ein wenig herum und entschied mich schließlich etwas mit Menschen machen zu wollen. So begann ich im März 2011 mit einem Zwei-Fach-Bachelor in Erziehungswissenschaft und evangelische Theologie. Das Studium war super, die Inhalte waren interessant und die theoretischen Ansätze sehr informativ. Dementsprechend hing ich nach meinem Bachelorabschluss noch den Master of Arts in Erziehungswissenschaft hinten dran. Rückblickend wäre es sinnvoll gewesen, bereits in der Schule oder nach der Schule mit Praktika zu starten, um sich bezüglich seines beruflichen Werdeganges abzusichern. Noch während ich meine Masterarbeit schrieb, startete ich in meinen ersten Job. Ich merkte jedoch schnell, dass ich mich in dem Berufsfeld nicht so wohl fühle, wie ich es erhofft hatte. Somit entschied ich mich im März 2018 noch kurzfristig eine Bewerbung für eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei der Q1 Energie AG abzuschicken.  Ich muss gestehen, vorher kannte ich Q1 nur als Tankstelle, so wie es vielleicht vielen geht. Was alles hinter den Tankstellen steckt und dass Q1 auch Strom und Gas vertreibt, war mir nicht bewusst.   Ganz praxisnah In meiner Ausbildung hier lerne ich die verschiedensten Geschäftsfelder vom Einkauf, über die Buchhaltung bis hin zum Marketing und vieles mehr kennen. Zu Beginn meiner Ausbildung durfte ich außerdem für drei Tage die Kolleginnen und Kollegen in unserer Tankstelle am Kurt-Schumacher-Damm in Osnabrück unterstützten. Das war eine spannende Erfahrung, da ich einen sehr guten Einblick in den Alltag des Tankstellengeschäfts bekam. Mein Azubi-Kollege Nico berichtet hier etwas ausführlicher über den Einsatz in der Tankstelle.  Auch die Arbeit in den verschiedenen Abteilungen ist wirklich spannend. Es gibt sehr viele verschiedene Aufgaben, die unterschiedlich herausfordernd und interessant sind. Die Kolleginnen und Kollegen nehmen einen wunderbar auf und sind jederzeit hilfsbereit.   Die Abteilungswechsel Aktuell lerne ich den Bereich Geschäftsentwicklung Shop & Bistro kennen – meine vierte Abteilung bei der Q1 Energie AG. Zu Beginn war ich im Einkauf eingesetzt, wo ich viel über Ottokraftstoff, Dieselkraftstoff, die Preisentwicklung auf dem Kraftstoffmarkt sowie die Raffination lernte. Anschließend war ich für vier Monate in der Schmierstoffabteilung eingebunden. Das Kerngeschäft hier sind Schmieröle für Motoren und Maschinen sowie Fette. In dieser Abteilung habe ich den kompletten Prozess von der Anfrage, die Angebotserstellung sowie Bestellaufnahme und Lieferscheinerstellung bis hin zum Versand an den Kunden miterlebt. Quasi so wie es im Lehrbuch beschrieben ist. In der Buchhaltung war ich eigenverantwortlich für das Einlesen und die Vorkontierung der Eingangsrechnungen zuständig. Allgemein darf ich als Auszubildende bereits sehr eigenverantwortlich arbeiten. Natürlich bekomme ich bei Fragen immer Unterstützung. Zu diesem Zeitpunkt kann ich sagen, dass die Entscheidung, eine kaufmännische Ausbildung zu absolvieren, eine war, die ich nicht bereue, sondern im Gegenteil sehr froh darüber bin. Welche meine nächste Abteilung sein wird, weiß ich noch nicht. Aber ich bin mir sicher, dass sie mir genauso gut gefallen wird wie die bisherigen.  

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von Alina am 04. September 2019
Tankstellen

„Praxis für Politik“ – Was macht eigentlich ein Tankstellenpächter?

  Am 20. August war die CDU/CSU-Abgeordnete Kerstin Vieregge an der Q1 Tankstelle in der Salzufler Straße (Bad Salzuflen) zu Gast, um hinter die Kulissen der Station zu blicken. Einmal jährlich bieten wir solche Praktika im Rahmen des bft-Projektes „Praxis für Politik“ an. Stellvertretend für den Q1 Vorstand begleitete Prokurist Sebastian Herkenhoff den Einsatz der Politikerin. Pächterin Annika Beckemeyer begrüßte ihre Praktikantin in dem kleinen Tankstellenshop. Von dort aus gab sie einen kurzen Überblick über die Tankstelle und ihr Tätigkeitsfeld. Eine an die Station angeschlossene Autowerkstatt wird von ihrem Mieter selbstständig betrieben, doch für Shop, Personal und Umsatz übernimmt die 22-Jährige volle Verantwortung. Beeindruckt von dieser Tatsache erkundigte Kerstin Vieregge sich über das Q1 Tankstellenpacht-Modell. Annika Beckemeyer erklärte die Zusammenhänge und ging weiter auf ihren Arbeitsalltag ein. Nach einem Blick ins Lager gewann die Abgeordnete einen Eindruck von den Aufgaben im Backoffice: Bestellen von Shopware und Abrechnen des Personals gehören ebenso zu den Aufgaben der Pächterin wie der Kundenkontakt an der Kasse. In der Kassenzone kam dann ein Thema zur Sprache, das Kerstin Vieregge besonders interessierte: „Wie kommt der Kraftstoffpreis zustande?“ Sebastian Herkenhoff kannte die Antwort: „Dank der MTS-K ist das Tankstellengeschäft einer der transparentesten Märkte unserer Wirtschaft, unterliegt aber aufgrund des dadurch intensivierten Preiswettbewerbs gleichzeitig einer großen Bewegung. Die Preisgebung ist mittlerweile zu großen Teilen  automatisiert und ergibt sich aus zahlreichen Faktoren. Unter anderem beeinflussen die Preisbewegungen an den internationalen Rohstoffmärkten, das Wechselkursverhältnis Euro zu Dollar, die Inlandsnachfrage, Importverhältnisse, die Frachtensituation und sogar die individuelle Lage der Tankstelle den Preis.“ Es wurde sich aber nicht nur unterhalten. Hinter dem Kassentresen wurden Pakete angenommen und herausgegeben, Kaffeespezialitäten gezaubert und natürlich abkassiert. Intensiv diskutiert wurden die Zukunft der Branche, Bedeutung des Folgemarktgeschäfts, E-Mobilität und alternative Kraftstoffarten. Kerstin Vieregge nimmt viele neue Eindrücke mit und wird mit Q1 weiterhin im Austausch bleiben.  

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von Johanna am 28. August 2019
Unterwegs

Shop, Pricing, Forschung: Viel Neues beim Aral Azubitag 2019

Auch in diesem Jahr fand der Azubitag der Aral AG in der Bochumer Zentrale statt. Gemeinsam mit meiner Mitauszubildenden Carolin war ich am 19. und 20. August eingeladen neues Branchenwissen zu gewinnen und die Aral AG und deren Forschung näher kennenzulernen. Der erste Tag So machten wir uns am Montagmorgen um viertel vor acht auf den Weg Richtung Bochum. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Zentrale befand sich eine Aral Tankstelle mit einem Rewe to go, wo wir zunächst unseren Hunger stillten und einen guten Blick auf das imposante Gebäude der Aral Zentrale hatten. Die schlichte, moderne Fassade ließ auch im Inneren viel erwarten. Zu zehn Uhr versammelten sich alle eingeladenen Azubis – etwa 38 an der Zahl – vor dem Haupteingang der Aral Zentrale. Wie erwartet war auch das Innere sehr imposant und modern. Um uns im Gebäude frei bewegen zu können, bekam jeder einen Besucherausweis. Bevor es losging durften wir uns noch an Kaffee, Getränken und den bereitgestellten Süßigkeiten bedienen. Begonnen wurde mit einer Vorstellungsrunde, in der Carolin und ich auch feststellten, dass wir zu den wenigen Teilnehmern gehörten, die ihre Ausbildung nicht bei Aral machen. Anschließend wurde in einer Einführung die Historie der Aral AG mit kleinen Quizelementen vorgestellt. Dieser Part war für uns besonders interessant, da wir kein großes Vorwissen über das Unternehmen hatten. Nachdem wir uns dann in der Kantine stärken durften, stand als nächster Punkt ein Vortrag zum Thema Marketing auf der Agenda. Hier wurde vor allem das Thema Payback und Kundenbindung in den Fokus gestellt. Auch dieser Vortrag war sehr interessant, da viele der Teilnehmer selber eine Paybackkarte besitzen. Nach einer kurzen Kaffeepause stellte uns eine Mitarbeiterin das Shopkonzept vor und band ein kleines Quiz mit Schätzfragen zu den Verkaufszahlen verschiedener Artikel wie Kaffee oder Snickers ein. Die Vortragsreihe endete mit einem Experten aus dem Pricing, der erklärte wie die Preise an den Tankstellen zustande kommen und welche Faktoren Einfluss auf die Preisgestaltung nehmen. Während aller Vorträge wurden viele Fragen gestellt und der ganze Tag damit sehr interaktiv gestaltet. Zum Ausklang des Tages trafen sich noch einmal alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Essen in der Bochumer Innenstadt. Hier konnten leckere Burger oder Pizzen sowie erfrischende Kaltgetränke genossen werden. Nach einem geselligen und kommunikativen Abend sowie einem anstrengenden Tag mit sehr viel Input, kam uns das Hotelzimmer gerade recht.   Der zweite Tag Am Dienstag besuchten wir die interne Forschung der Aral AG. Um neun Uhr trafen wir uns mit allen anderen Azubis vor dem Geschäftsgebäude. Gemeinsam legten wir einen Fußmarsch von ungefähr zwanzig Minuten zur Forschung zurück. Dort angekommen wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und durch die Forschung geführt. Es war sehr interessant und informativ. Zuerst wurden wir durch die sogenannte Technikabteilung geführt, wo erforscht wird, wie sich die Aral Kraftstoffe auf Motoren auswirken. Ebenfalls werden die dabei produzierten Abgase genauer unter die Lupe genommen. Danach durften wir einen Blick ins Forschungslabor werfen. Dort wurde uns gezeigt wie sich ein Kraftstoff zusammensetzt und wir sahen einzelne Fälle von verunreinigten Einspritzern des Motors. Da im Labor nicht nur der Kraftstoff untersucht wird, durften wir durch ein Mikroskop auch die Chemie für die Waschhallen untersuchen. In der letzten Gruppe wurde uns ein 3D Video von zwei verschiedenen Einspritzern im Motor gezeigt. Der eine war sauber und hatte keine Rückstände von Ablagerungen. Der andere jedoch war komplett verstopft und überall waren Rückstände von Ablagerungen. Nach dem Video wurde uns bis ins kleinste Detail erzählt warum die Motoren so aussehen und was wir gegenwirkend machen können. Am Ende des Tages wurde noch ein Gruppenfoto geschossen und wir haben eine kurze Feedbackrunde zum Azubitag gestartet. Gegen 15 Uhr machten wir uns auf den Rückweg nach Osnabrück. Schön, dass wir dabei sein durften!

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von Madlena am 21. August 2019
Tankstellen

Von der Raffinerie zur Tankstelle: Der Weg des Kraftstoffes

Bevor Diesel und Benzin in den Tanks unserer Kunden landen, liegt ein weiter Weg hinter dem Kraftstoff. Wie genau dieser Weg aussieht, habe ich kürzlich erfahren.Während ich im Bereich Einkauf eingesetzt war, durfte ich einen Tag bei unserem Spediteur verbringen. Dort habe ich sowohl die Disposition kennengelernt als auch eine Tankwagentour begleiten dürfen.   Die Disposition Der Disposition fallen wichtige Aufgaben zu. Sie stellt sicher, dass all unsere Tankstellen zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Kraftstoff beliefert werden. Die Koordination von Zeitpunkt, Menge und Weg findet hier statt. Die Disposition der Spedition Schröder kann anhand eines Programms genau nachverfolgen, wo sich ihre Tankwagen gerade befinden, welche Ziele sie ansteuern und welcher Fahrer welche Touren fährt. Auf jeden der 16 Tankwagen kommen drei Fahrer. Dabei wird im Zweischichtsystem gearbeitet: Die Frühschicht beginnt um 02:00 Uhr morgens und endet um 14:00 Uhr mittags. Die Spätschicht geht entsprechend von14:00 Uhr mittags bis 02:00 Uhr morgens. Die Fahrer  wechseln sich wöchentlich mit der Früh- und Spätschicht ab und haben dann alle zwei Wochen eine Woche frei. Anhand von Zählerständen, die von Q1 bereitgestellt werden, wissen die Mitarbeiter in der Disposition, wann die verschiedenen Tankstellen beliefert werden müssen, ohne dass es zu Trockenständen kommt. Darüber hinaus kann sich die Disposition mithilfe eines weiteren Programms den durchschnittlichen Absatz jeder Q1 Tankstelle anzeigen lassen. Durch diese Methoden ist eine Kalkulation der Belieferung der Tankstellen für die Disposition Schröder leichter.   Aufbau eines Tankwagens Ein Tankwagen ist ein Spezialfahrzeug zum Transport von Flüssigkeiten sowie auch von Gasen auf Straßen.  Viele Tankwagen haben darüber hinaus auch Ausrüstungen wie Pumpen und Schläuche um ihre Ladung abzugeben. Da der Transport der flüssigen Ladung gewisse Gefahren mit sich bringt, sind die Tanks mit Schwallblechen ausgestattet. Jeder Tankwagen hat eine Befüll- und eine Entladeseite. Unterschiedliche Messanlagen gibt es auch im Tankwagen. Mit der einen Messanlage kann man nur Diesel entladen und mit der anderen nur Superkraftstoff.   Die Fahrt zu den Tankstellen Bevor die Fahrer zum Entladen des Kraftstoffes zu einzelnen Q1 Tankstellen in ganz Deutschland fahren können, müssen diese vorab erst bei den unterschiedlichen Ladestellen laden. Dafür nutzen die Fahrer Tankläger in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hannover, Kassel und Osnabrück. Wir haben vor Ort bei uns im Tanklager im Osnabrücker Hafen Dieselkraftstoff geladen, da die Tankstellen, die beliefert werden mussten, von dort aus am besten zu erreichen waren. Gegen Mittag sind wir zur ersten Station nach Mettingen gefahren. Nachdem der Fahrer im Voraus die Vorpeilung von der Tankstelle erhalten hatte, öffnete er den unterirdischen Tank durch Hochheben eines Eisenbleches. Die Vorpeilung gibt dem Fahrer Auskunft darüber, wieviel Kraftstoff noch an der Tankstelle vorhanden ist. Nach Feststellung der Gegebenheiten wird vom Fahrer eine Schlauchverbindung zwischen Lkw und Tank hergestellt. Im Anschluss rollte er ein dünnes Elektrokabel ab und steckte den Stecker in eine Dose neben dem Tank. Anhand eines Erkennungssystems erkennt der Computer am Tankwagen, welcher Inhalt in den unterirdischen Tank gehört. Aufgrund dessen ist es unmöglich, den Dieseltank im Tankwagen mit dem unterirdischen Benzintank zu verbinden und den Kraftstoff dann zu entladen. Abschließend tippte der Fahrer die Menge an Diesel im System ein, die entladen werden sollte. Mit einem leisen Geräusch flossen 10.000 Liter Dieselkraftstoff in den unterirdischen 20.000 Liter Tank. Nach der Befüllung prüfte der Fahrer über eine Nachpeilung wie hoch der Dieselbestand der Tankstelle nun war. Im Anschluss füllte der Fahrer einen Fahrauftrag aus, auf dem alle wichtigen Daten zur Tour hinterlegt werden. Auf dem Fahrauftrag ist die Kammerbelegung aufgelistet, das heißt wieviel Liter Super- und Dieselkraftstoff sich in den verschiedenen Kammern des Tankwagens vor der Entladung befinden. Der Fahrer trug auch ein, wie viel Liter Kraftstoff er genau an der Tankstelle entladen hatte. Außerdem wird die Ankunfts- und Abfahrtszeit sowie der Tachostand festgehalten, damit alles zu einem späteren Zeitpunkt nachverfolgbar ist. Ebenso werden die Werte der Vor- und Nachpeilung eingetragen. Im Verlauf des Nachmittags sind wir zur einem Kunden gefahren. Dort musste eine Zapfstelle für die eigenen Lkws befüllt werden. Der Fahrer peilte im Voraus mithilfe eines Peilstabs an, wie viel Diesel noch in dem Tank vorhanden war. Anschließend holte er einen Treibstoffschlauch und einen Gasrückführungsschlauch vom Laster zum Dieseltank. Beim Befüllen des Tanks werden mithilfe des Gasrückführungsschlauchs die verdrängten Benzindämpfe aufgenommen und in den Kessel des Lasters gesaugt. Nach einem kurzen Stopp in Westerkappeln ging es dann zu unserer letzten Tankstelle in Hagen. Dort wurde der restliche Kraftstoff entladen. Der Schnuppertag bei der Spedition Schröder hat mir viele Interessante Einblicke gegeben und mir praxisnah vermittelt, was bei uns am Schreibtisch geplant und bearbeitet wird.

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von Max am 15. August 2019
Engagement

Too Good To Go: Wir retten Lebensmittel! Machst Du mit?

18 Millionen Tonnen Essen werden jedes Jahr in Deutschland weggeworfen. Davon sind 10 Millionen Tonnen vermeidbare Abfälle. Somit schmeißt jeder Mitbürger jährlich Lebensmittel im Wert von 235€ in den Müll. Vergleichbar wäre eine landwirtschaftliche Anbaufläche von der 10-fachen Größe des Saarlands auf der nur Essen angebaut wird, welches anschließend wieder in den Müll geworfen wird. Ein Großteil ist hier auf den Einzelhandel und auf die Gastronomie zurückzuführen. In unseren Bistros und an Standorten mit warmer Küche fallen leider auch regelmäßig überschüssige Lebensmittel an, die wir aber mithilfe der Too Good To Go-App vor der Tonne retten können. Too Good To Go ist die App gegen Lebensmittelverschwendung. Der Auftrag des ökosozialen Startups lautet dabei: Essen retten, Geld sparen und die Welt verbessern!  Über die App haben unsere Restaurants und Bistros, sowie andere Bäckereien, Supermärkte und Hotels die Chance, überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis für Selbstabholer anzubieten. Die Kunden bestellen und zahlen direkt über die App und brauchen ihre Portion nur noch während des angegebenen Zeitfensters in der ausgewählten Filiale abholen. So kann der Kunde ein tolles Essen aus dem Restaurant oder leckere Snacks für durchschnittlich 3 € genießen.    Die Wundertüte  Über die Too Good To Go App kannst Du eine sogenannte Wundertüte bestellen. Das Angebot vieler gastronomischer Betriebe variiert täglich, sodass Du mit jeder Wundertüte überrascht wirst. So kannst Du Dir auch schon morgens über die App eine zufällige Portion fürs Abendessen sichern.    Was erwartet Dich im Oase Bistro der Q1 Tankstelle? Unser Oase Bistro in der Q1 Tankstelle bietet eine reichhaltige und frische Auswahl an Backwaren und herzhaften Snacks. In unserer „Feinschmecker-Tüte“ bieten wir Dir für 2,50 € eine variierende Auswahl unserer täglich frisch zubereiteten Produkte.  Von lecker belegten Baguettes oder Brötchen, über Schnitzel und Frikadellen, bis hin zu verschiedenen Croissants und Schnittbrötchen kann alles in unserer „Feinschmecker-Tüte“ enthalten sein. Lass Dich überraschen!    Und wo kann die Bestellung abgeholt werden?  Die für dich zusammengestellte „Feinschmecker-Tüte“ kann am Kurt-Schumacher-Damm 31 in 49078 Osnabrück abgeholt werden. Natürlich findet Ihr auch außerhalb von Osnabrück Standorte von Q1, die bei Too Good To Go mitmachen wie Aken, Eberswalde, Bremen, Großräschen, Triptis und Velbert. Checkt einfach mal die App.   Wann kann die Bestellung abgeholt werden?  Unsere Köstlichkeiten können von Montag bis Sonntag zwischen 16:00 und 20:00 Uhr in unseren angegebenen Standorten abgeholt werden.   Win-Win-Win Die App ermöglicht allen einen Beitrag gegen Verschwendung zu leisten. Die Kundschaft bekommt leckeres Essen zum reduzierten Preis, die Betriebe müssen weniger entsorgen und die Umwelt wird geschont. Eine Win-Win-Win-Situation! Das Konzept hat uns überzeugt. Deshalb sind wir froh schon seit einiger Zeit Partner der Foodsharing-App zu sein und hoffen mit Euch gemeinsam Lebensmittel vor der Tonne retten zu können. Hier geht’s zum Download der App. Probiert es doch einfach mal aus.  

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von Madlena am 06. August 2019
Karriere

Mein duales Studium bei Q1

Nach dem Abitur begann ich am 01. August 2018 das dreieinhalbjährige duale Studium der Betriebswirtschaft (VWA) in Verbindung mit einer Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei der Q1 Energie AG. Ich war total gespannt, was alles auf mich zukommen wird und habe mich auf einen neuen Lebensabschnitt, in einer für mich fremden Stadt, gefreut. Das duale Studium bietet mir dabei die Möglichkeit die theoretischen Inhalte des Studiums mit den Vorteilen der praktischen Umsetzung im Unternehmen zu verbinden. Dabei war mir schon vorher bewusst, dass ein duales Studium zeit- und arbeitsintensiver sein wird als ein normales Studium. Die ersten beiden Semester habe ich bereits absolviert. Bald beginnt für mich das dritte Semester. Meine bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass ich bei meiner Berufswahl richtig gelegen habe. Das Studium ist interessant und abwechslungsreich. Daneben bietet mir Q1 einen sehr guten Einblick in den betrieblichen Alltag mit all seinen Herausforderungen und Hürden. In diesem Beitrag möchte ich Euch einen kurzen Überblick von meinem beruflichen Alltag geben und Euch somit das Studienprogramm näher vorstellen.   Der Betrieb Ich bin von montags bis mittwochs im Betrieb, um praktische Erfahrungen zu sammeln und einen Einblick in den Berufsalltag zu gewinnen. Dabei war ich im ersten Jahr in der Schmierstoffabteilung sowie im Einkauf eingesetzt. Neben den täglich im Rahmen der Azubiaufgaben anfallenden Tätigkeiten, wie der Postbearbeitung, der Übersendung von Berufsmode und Werbemitteln an Tankstellen sowie der Botengänge übernahm ich in der Schmierstoffabteilung überwiegend die Aufgaben des Warenversandes, die Rechnungsstellung an Speditionen und die Bearbeitung der Ablage. Darüber hinaus habe ich zum Teil Aufträge für Kunden erstellt und Angebote für Kunden geschrieben. Seit Anfang Dezember war ich im Einkauf eingesetzt. Im Einkauf war ich überwiegend für die Kontrolle und Kontierung von Eingangsrechnungen und Frachtrechnung zuständig. Ebenso habe ich die Ablage der Lieferscheine übernommen, die Abrechnung der Verladungen erstellt und mich um die Fehlmengenkontrolle gekümmert. Letzte Woche stand ein neuer Abteilungswechsel für mich an. Jetzt unterstütze ich das Rechnungswesen. In den bisherigen Abteilungen wurde ich total freundlich und herzlich aufgenommen und dort in das jeweilige Tagesgeschäft mit eingebunden. Die Kollegen haben sich immer Zeit genommen, um mich einzuarbeiten und um meine Fragen zu beantworten - auch wenn viel zu tun war. Dabei hat vor allem der Einkauf mich darin bestärkt, mich für den richtigen Ausbildungsberuf entschieden zu haben, da ich mich sehr gerne mit Zahlen beschäftige. Ich bin darüber hinaus sehr gespannt, wie die anderen Abteilungen und die damit verbundenen Aufgaben bei Q1 sein werden.   Das Studium Mein Studium umfasst sieben Semester und wird von der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Osnabrück (VWA) koordiniert, eingeschrieben bin ich aber an der Hochschule Osnabrück. Dort finden auch die Vorlesungen statt. Nach Abschluss des Studiums verfügt man über einen IHK-Berufsabschluss und den Abschluss Bachelor of Arts. © Hochschule Osnabrück Die Hochschule besuche ich in den ersten vier Semestern immer Donnerstagnachmittag von 16.30 Uhr bis 19.45 Uhr und freitags von 8.30 Uhr bis 15.45 Uhr. Im ersten Semester habe ich die Module VWL, Wirtschaftsmathematik und Methoden und Sozialkompetenzen belegt, welche ich sehr interessant fand. In VWL habe ich unter anderen gelernt, wie sich Angebot und Nachfrage unter bestimmten Einflüssen verschieben. In Wirtschaftsmathematik haben wir uns mit Kostenfunktionen, Erlösfunktionen sowie Gewinnschwellen- und grenzen beschäftigt. Im Modul Methoden- und Sozialkompetenzen habe ich eine Hausarbeit anfertigen müssen zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Welche Anforderungen ergeben sich daraus für Unternehmen?“. Dabei habe ich das wissenschaftliche Arbeiten kennengelernt, von der Informationsbeschaffung, der Überlegungen des Aufbaus der Arbeit, das Erstellen und Gestalten von umfangreichen Textdokumenten und der abschließenden Präsentation der Hausarbeit. Im zweiten Semester habe ich an der Hochschule die Module Rechnungswesen, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftspolitik sowie Wirtschaftsenglisch belegt. © Hochschule Osnabrück Im zweiten Studienabschnitt stehen der ganze Donnerstag und Freitag als Studientage zur Verfügung, an denen Vorlesungen, Übungen und Prüfungsleistungen stattfinden. In diesen Semestern werden ebenso theoretische Kenntnisse vermittelt und das bereits erworbene Wissen aus den vorherigen Semestern vertieft. Die Dozenten erklären den Stoff immer sehr anschaulich, da viele von ihnen vor oder während ihrer Dozententätigkeit verschiedene praktische Erfahrungen im Unternehmen gesammelt haben. Aufgrund dessen ist es ihnen möglich Beispiele aus der Praxis mit einzubringen, um die Themeninhalte interessanter und verständlicher darzustellen. Die Berufsschule In den ersten beiden Jahren besuche ich parallel zum Studium jeden Donnerstag die Berufsschule am Schölerberg in Osnabrück, die ich im kommenden Jahr mit der IHK-Prüfung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel abschließen werde. Dort wird mir die Theorie vermittelt, die ich dann praktisch im Betrieb umsetzen kann. Im ersten Jahr hatte ich neben dem Lernfeld Beschaffungsprozesse auch die Lernfelder Personal, Volkswirtschaftslehre und Rechnungswesen. Nach den Sommerferien werden sich die bisherigen Lernfelder ändern, sodass ich u.a. das Lernfeld Investition und Finanzierung dazubekomme. Noch Fragen? Ich hoffe Ihr konntet einen guten Eindruck vom dualen Studium bei Q1 gewinnen. Falls Ihr noch Fragen dazu habt oder mehr zu meinem Arbeitsalltag wissen wollt, schreibt gerne eine Nachricht auf Facebook oder Instagram. 

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