Q1 Blog

Herzlich Willkommen auf dem Blog der Q1 Energie AG. Aus persönlicher Perspektive möchten wir – die Mitarbeiter von Q1 – von unserem Arbeitsalltag, spannenden Ereignissen und allgemeinen Themen rund um Tankstelle & Energie berichten. Schaut Euch gerne um, es gibt viel zu entdecken!

von Louisa am 05. August 2021
Karriere

Meine ersten Wochen bei Q1

Mit rund 450.000 anderen jungen Menschen in Deutschland habe ich diese Woche eine Ausbildung angefangen – genauer gesagt ein duales Studium zur Betriebswirtin mit integrierter Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement. Nach meiner ersten Ausbildung zur Industriekauffrau stand für mich fest, dass ich mich definitiv noch weiterbilden und Erfahrungen in einer anderen Branche sammeln möchte. Schon innerhalb des Bewerbungsprozesse haben mich die Themen und Aufgabenfelder in der Energiebranche und bei Q1 fasziniert, weshalb ich schließlich schon vorab im Mai mit einem Praktikum Teil der Q1 Familie wurde.   Mein erster Tag Obwohl ich einen „ersten Tag“ bereits in meiner ersten Ausbildung erlebt habe, war ich ziemlich nervös, als ich 20 Minuten zu früh vor dem Eingang der Zentrale stand. Beim Betreten wurde mir allerdings gleich ein bisschen Nervosität genommen: Am Empfang saß das gleiche, freundliche Gesicht wie bei meinem Bewerbungsgespräch. Nach kurzem Smalltalk hat mich Frederik, Personalreferent und Ausbilder, abgeholt und wir sind in sein Büro gegangen. Eine kurze Begrüßung folgte, bei der ich meine letzten Unterlagen abgegeben habe und die Möglichkeit hatte, alle Fragen zu stellen, welche mir noch auf dem Herzen lagen. Danach ging es mit einem Rundgang los: Neben den verschiedenen Büros wurden mir auch alle anderen wichtigen Räumlichkeiten wie das Lager, die Toiletten und die Teeküchen gezeigt. Bei dem Rundgang konnte ich auch die ersten Kolleginnen und Kollegen kennen lernen, sowie meine Patin Ingrid. Durch das Patenprogramm bei Q1 wird jedem neuen Mitarbeiter ein Kollege zur Seite gestellt, der insbesondere in der Anfangszeit aber auch darüber hinaus ein wichtiger Ansprechpartner ist. In meinem Fall macht Ingrid genau wie ich ein duales Studium und hat dieses ein Jahr vor mir begonnen. Auf dem Rundgang habe ich auch Jannik kennengelernt. Er absolviert eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und ist im dritten Ausbildungsjahr. Nach dem Rundgang hat Jannik mit mir die Technikübergabe gemacht. Hier habe ich mein MacBook und das entsprechende Zubehör erhalten und eine Einführung in die Grundlagen bekommen. Anschließend ging es ins Marketingbüro, wo ich die ersten Wochen bis zu meinem ersten Semester verbringen darf. Auch hier wurde ich von allen herzlich begrüßt und direkt in die Abläufe und Tätigkeiten mit eingebunden.   Wie ich Teil der Familie wurde In den folgenden Wochen wurde ich immer mehr in verschiedene Aufgaben des Marketings eingebunden. Ich lernte nach und nach neue Gesichter kennen und durfte erste Aufgaben und kleine Projekte eigenverantwortlich übernehmen. Meine Kollegen haben immer ein offenes Ohr für Fragen und nehmen sich auch die Zeit, mir ausführlich Hintergrundprozesse und Zusammenhänge zu erklären. Neben den Aufgaben in der jeweiligen Abteilung fallen für uns Azubis auch bereichsübergreifende Aufgaben an. Die so genannten Azubiaufgaben sind z.B. das Erledigen von Botengängen und die Bearbeitung der Eingangs- und Ausgangspost. Jede Aufgabe wird ein Team aus mindestens zwei Azubis zugewiesen. Da ich immer einen direkten Teampartner für die jeweilige Aufgabe zur Seite hatte, empfand ich die Einarbeitung als sehr angenehm. Nebenbei konnte man sich natürlich untereinander besser kennen lernen.   Der Kennenlernabend Am 09. Juni lernte ich dann diejenigen kennen, die mit mir in die Ausbildung starten. In einer digitalen Kennenlernrunde stellten wir uns alle einander vor. Verschiedene Gruppenspiele und ein Feelgood-Paket mit Q1-Goodies, Snacks und Getränken lockerten den Abend auf.   Trotz dessen, dass ich die „alten Hasen“ bereits kannte, fand ich es spannend, in dieser Runde Neues über sie zu erfahren und einen ersten Eindruck von meinen neuen Kollegen zu bekommen. Nam startet z.B. mit mir die Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement und berichtet: „Der Kennenlernabend hat richtig Spaß gemacht! Dadurch, dass man zumindest ein paar Gesichter bei Q1 schon kannte, war ich an meinem ersten Arbeitstag nicht ganz so nervös.“ Im nächsten Beitrag berichte ich über unseren Ausbildungsbeginn. Stay tuned!

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von Marius am 19. Mai 2021
QStrom & QGas

Der Netzbetreiber

Was macht eigentlich ein Netzbetreiber und wo liegt der Unterschied zum Energielieferanten? Wir haben die Begriffe für Dich unter die Lupe genommen.   Was ist ein Netzbetreiber und welche Aufgaben hat dieser? Ein Netzbetreiber ist per Gesetz für die Bereitstellung und Instandhaltung des Strom- oder Gasnetzes in seinem zuständigen lokalen oder regionalen Netzgebiet verantwortlich. Neben der Gewährleistung der Netzstabilität und des sicheren Betriebs der Netze kümmert sich der Netzbetreiber auch um den Aufbau, Ausbau und die Wartung der Strom- und Gasnetze. Hierzu zählen beispielsweise die Herstellung der Strom- und Gasanschlüsse an den jeweiligen Verbrauchsstellen (Haushalten), die Erneuerung der Zähler sowie die Sicherstellung der Ablesung des jeweiligen Zählers. Somit sorgt der Netzbetreiber für einen ordnungsgemäßen Betrieb der Strom- und Gasnetze.   Die gesamte Infrastruktur kann dann im Auftrag eines Energielieferanten genutzt werden, um Strom oder Gas durch das jeweilige Netz bis hin zur Wohnung des Kunden zu liefern. Die Energielieferanten sind somit auf die Netzbetreiber angewiesen, um ihre Kunden mit Strom oder Gas beliefern zu können. Aus diesem Grund beanspruchen die Netzbetreiber sogenannte Netzentgelte, um die Aufwendungen für die Instandhaltung und Bereitstellung auszugleichen. Diese Netzentgelte sind bei Dir im Strom- oder Gaspreis enthalten und werden von Deinem Energielieferanten an den zuständigen Netzbetreiber weitergeleitet. Die Höhe des Netzentgelts ist jedoch reguliert und kann nicht individuell gewählt werden, da dieses von dem Netzbetreiber beantragt und von der Bundesnetzagentur genehmigt werden muss.   Worin liegt also der Unterschied zum Energielieferanten? Durch die Liberalisierung im Jahr 1996 wurden staatliche, bzw. unternehmerische Monopole innerhalb der Energiemärkte aufgelöst, wodurch ein freier Wettbewerb unter vielen Energieanbietern ermöglicht wurde. Das hat dazu geführt, dass die Haushalte nun ihren Energielieferanten frei wählen können. Zeitgleich fand auch ein Unbundling-Prozess statt, welcher für eine Entflechtung zwischen dem Stromnetz, der Stromerzeugung und der Stromverteilung sorgte. Dieser besagt, dass ein Stromlieferant nicht zeitgleich auch ein Netzbetreiber sein kann. Jeder Haushalt schließt also zwei Verträge für den Bezug von Strom oder Gas ab: Einen Vertrag mit dem Lieferanten und einen mit dem Netzbetreiber. Der Lieferant ist dabei aufgrund des liberalisierten Energiemarktes für jeden Kunden, bzw. Haushalt frei wählbar.   Da es für jedes Postleitzahlengebiet jedoch nur einen Strom- bzw. Gasnetzbetreiber (dieser muss nicht derselbe sein) gibt, bist Du als Kunde durch Deinen Wohnort bereits an einen Netzbetreiber gebunden und kannst nicht – wie bei der Auswahl des Energielieferanten – beliebig wechseln. Demnach bleibt der Netzbetreiber auch bei einem Lieferantenwechsel derselbe, da jede Verbrauchsstelle fix an ein bestimmtes Netz angeschlossen ist. Somit haben Netzbetreiber weiterhin eine natürliche Monopolstellung für ihr zuständiges Netzgebiet. Da die Energielieferanten die Strom- oder Gasnetze der Netzbetreiber benötigen, um ihre Kunden mit Energie zu beliefern, sind sie von den Netzbetreibern abhängig. Die Q1 Energie AG ist beispielsweise als Energielieferant und somit als Dein Vertragspartner tätig, wenn Du QStrom oder QGas beziehst. Wir kümmern uns um den Einkauf und um die Belieferung Deiner Verbrauchsstelle mit Energie. Dabei nutzen wir die Netzinfrastruktur des jeweilig zuständigen Netzbetreibers, um die korrekte Menge an Strom und Gas zu liefern.   Probleme beim Energiebezug? Da im Energiemarkt also zwischen Lieferant und Netzbetreiber unterschieden wird und sich letzterer um die Gewährleistung der Versorgung innerhalb der Netze kümmert, ist der Netzbetreiber auch bei den meisten Versorgungsstörungen, wie beispielsweise bei einem Stromausfall, der erste Ansprechpartner.   Der Fehler liegt hierbei im Bereich des Stromnetzes und seiner Netzstabilität, jedoch nicht in der Belieferung der Verbrauchsstelle. Aus diesem Grund ist es ratsam, den Namen des eigenen Netzbetreibers sowie bestenfalls einen Ansprechpartner zu kennen, da der Energielieferant selbst in den meisten Fällen nicht überprüfen kann, wo das Problem liegt.   Wie finde ich meinen Netzbetreiber? Auskunft zur Deinem Netzbetreiber sollte Dir Dein derzeitiger Lieferant jederzeit geben können. In den meisten Fällen kannst Du den Netzbetreiber sogar auch selbst ermitteln, da sich auf den meisten Strom- bzw. Gasabrechnungen der Lieferanten ein Absatz zum Netzbetreiber befindet. Hier sollte dieser entweder namentlich oder in Form eines 13-stelligen Codes aufgeführt sein. Mit Hilfe dieses Codes kannst Du den Namen Deines Netzbetreibers für Gas hier und für Strom hier heraus finden. Alternativ ist auch eine Suche über die Postleitzahl auf dieser Website.

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von Marius am 06. Januar 2021
Tipps & Tricks

Der Winter ist da: Ein Härtetest für die E-Mobilität?

Immer mehr Haushalte steigen vom klassischen Verbrenner-Fahrzeug auf ein Elektroauto um oder denken über einen möglichen Wechsel nach. Steigende Reichweiten der Fahrzeuge sowie der stetige Ausbau der Ladeinfrastruktur machen einen Umstieg immer attraktiver und praktikabler. Der Winter stellt einige Fahrer von Elektroautos jedoch vor kleine Herausforderungen. Da sich Elektroautos anders als Verbrenner-Fahrzeuge verhalten, gilt es einiges zu beachten, um entspannt durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Wir erklären die Ursache und geben sechs Tipps für einen sorgenfreien Winter mit dem Elektroauto. Erhöhter Strombedarf im Winter Der Winter birgt einen Reichweitenverlust von rund 30 bis 50 Prozent gegenüber dem Sommer. Ein ausschlaggebender Grund für die verringerte Reichweite im Winter ist die vermehrte Nutzung der Heizung während der kalten Jahreszeit. Diese benötigt viel Energie, wodurch der Strombedarf steigt. Im Gegensatz zum klassischen Verbrenner-Fahrzeug wird beim Elektroauto nicht mit der Abwärme des Motors geheizt. Die effizienten Elektromotoren produzieren so gut wie keine überschüssige Abwärme, sodass zu Lasten der Reichweite Wärme mit einer elektronischen Heizung erzeugt wird. Hierzu zählen die Innenraumheizung, das Gebläse, die Sitzheizung, die Lenkradheizung, Vorder- und Rückscheibenheizung sowie die Außenspiegelheizung. Physik als Übeltäter Neben der Heizung des Innenraums müssen zusätzlich auch die Batterien/Akkus mithilfe einer Batterie-/Akkuheizung auf ausreichende Temperatur geheizt werden, da sie wie bei anderen Geräten (z.B. Handys) sehr temperaturempfindlich sind. In der kalten Jahreszeit kann oftmals nur ein Teil der Leistung abgerufen werden, da die optimale Batterieleistung bei Temperaturen zwischen 16 und 26 Grad Celsius liegt. Innerhalb der Batterien/Akkus sorgt der Ionen-Transport dafür, dass die Ladung die Elektrolytflüssigkeit zwischen Plus- und Minuspol passiert. Da diese bei kälterer Temperatur dickflüssiger wird, erschwert sich dieser Transport und die Spannung innerhalb der Batterien/Akkus fällt. Aufgrund dessen sinkt auch die Leistung. Um dem entgegenzuwirken und die angeforderte Leistung zu erbringen, muss die Stromstärke der Batterien/Akkus erhöht werden. Dies wiederum führt zu einer schnelleren Batterieentladung. Außerdem kann sich die Nachladezeit verlängern und die allgemeine Batteriekapazität sinken. Bei neuartigen Modellen der Elektroautos sind diese Auswirkungen jedoch geringer, da sie meist über ein geeignetes Wärmesystem verfügen. Unsere nachfolgenden 5 Tipps helfen Euch möglichst entspannt mit dem Elektroauto durch die kalte Jahreszeit: 1. Sitz- und Lenkradheizung statt Innenraumheizung Während der Fahrt sollte die Innenraumheizung eher niedrig eingestellt und stattdessen die Sitz- und Lenkradheizung genutzt werden. Deren Wirkung sind aufgrund der Körpernähe stärker gegeben und somit verbrauchen sie auch weniger Energie. Im Allgemeinen sind Sitz- und Lenkradheizung sparsamer im Energieverbrauch. Auch warme Kleidung kann helfen, um nicht so stark einheizen zu müssen. Eine sensiblere Heizungsnutzung verlängert somit die Fahrtzeit. 2. Elektroauto vor Kälte schützen Damit die Batterie und das Auto möglichst wenig auskühlen, eignet sich ein Garagenplatz. Alternativ empfiehlt es sich das Auto unterzustellen und/oder die Windschutzscheibe sowie die Seitenspiegel mit Planen oder Kartons zu bedecken. 3. Elektroauto bereits an der Ladesäule vorheizen Es empfiehlt sich, das Auto vorheizen zu lassen, solange es noch an der Ladeeinrichtung angeschlossen ist. So kann die Heizenergie aus dem Stromnetz genommen werden und schont die Batterie. 4. Ladesteuerung mit geplanter Abfahrtszeit Das Vorheizen am Stromnetz lässt sich bei einigen Fahrzeugen über die Fahrzeugeinstellung oder über eine Handy-App steuern. Somit kann aus der Ferne ein- oder ausgeschaltet werden. Durch die Funktionen „Geplante Abfahrtszeit“ oder „Vorklimatisierung“ kann sich dieser Prozess teilweise sogar automatisieren. 5. Sensiblere Fahrweise mit Hilfe des ECO-Modus Da sich auch die Fahrweise und die damit verbundene Geschwindigkeit auf die Akkuleistung des Elektroautos auswirken, sollte eine gleichmäßige Fahrweise mit mäßiger Geschwindigkeit und Beschleunigung angestrebt werden. Hierbei hilft beispielsweise die Begrenzung des ECO-Modus. Mit Hilfe des ECO-Modus wird weniger Kraft auf die Räder übertragen, was sich wiederum positiv auf die Reichweite des Elektroautos auswirkt, da weniger Energie aufgebracht werden muss. Außerdem wirkt sich die geringere Kraft auch auf die allgemeine Sicherheit aus, da die Räder seltener bei glatten oder nassen Fahrbahnen durchdrehen und das Auto somit nicht ins Schleudern gerät. Der ECO-Modus kann damit für zusätzliche Sicherheit sorgen. Mit der richtigen Planung bedenkenlos durch den Winter Unter Berücksichtigung der oben genannten Tipps kannst Du die bestmögliche Reichweite aus Deinem Elektroauto herausholen und musst keine Komfortverluste eingehen. Damit jedoch kein Weg zu einer riskanten Fahrt wird, empfiehlt es sich, die Route bereits im Vorfeld einmal durchzuplanen. Hierzu sollte eine Reichweitenreserve für mögliche Umleitungen oder Staus einberechnet werden. Zusätzlich ist zu prüfen, ob und in welcher Form Ladeeinrichtungen auf der Strecke vorhanden sind. Somit kann im Notfall auch zwischengeladen bzw. können Zwischenstopps optimal als Nachlademöglichkeit genutzt werden. Last but not least sollte Reichweite niemals über Sicherheit gestellt werden. Vereiste Scheiben sind immer freizukratzen oder zur Not mit der Windschutz- und Rückscheibenheizung aufzutauen. Ebenfalls sollte das Licht, obwohl es viel Energie verbraucht, immer angestellt werden, um bei der Dunkelheit von den anderen Verkehrsteilnehmern erkannt zu werden.   Neue Entwicklungen Um die Reichweite der Elektroautos weiter zu erhöhen, entwickeln derzeit viele Firmen neuartige Lösungen. So haben sich beispielsweise auch die beiden deutschen Unternehmen IAV und Louisenthal zusammengetan und das sogenannte SmartMesh entwickelt. Bei SmartMesh handelt es sich um eine Folie, welche sich in Türen, Mittelkonsole und Dachhimmel integrieren lässt. Das besondere an der Folie ist die Oberfläche, welche aus einem Netz aus Leiterbahnen besteht und eine weitere Heizmöglichkeit bietet. Die Folien können neben der serienmäßigen Heizung des Elektroautos genutzt werden und innerhalb kürzester Zeit das Fahrzeug aufheizen. Laut Tests benötigen die Heizfolien bis zu 20 Prozent weniger Energie, wodurch die Reichweite des Autos um bis zu sechs Prozent erhöht werden kann.

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von André am 16. Dezember 2020
Tankstellen

Klimaneutrales Tanken bei Q1

Bereits seit Ende 2019 haben unsere Kunden die Möglichkeit an ausgewählten Stationen klimaneutral zu tanken. Eine stetige Erweiterung der Aktion auf mittlerweile 33 Q1 Standorte spricht für den Erfolg des Projektes. Aber was bedeutet klimaneutral in diesem Zusammenhang und kann das Tanken von fossilen Kraftstoffen überhaupt klimaneutral sein? Das Konzept des klimaneutralen Tankens basiert auf der Zahlung einer Klimakompensation. Auf jeden getankten Liter Kraftstoff wird der Betrag von einem Cent angerechnet und als CO2-Ausgleich verbucht. Der bezahlte Mehrbetrag fließt dabei vollständig in ein Klimaschutzprojekt unseres Kooperationspartners ClimatePartner. Familien und Einheimische in Peru beim Erhalt des Amazonas Regenwalds unterstützen Mit dem klimaneutralen Tanken an unseren Stationen unterstützt Ihr das Klimaschutzprojekt Waldschutz mit nachhaltigem Paranussanbau im Südosten Perus. Als weltweit größter tropischer Regenwald wird der Amazonas oft als „grüne Lunge“ der Erde bezeichnet. Da Wälder zu den wichtigsten CO2-Speichern unseres Planeten zählen, ist der Erhalt und der Schutz der damit verbundenen Artenvielfalt ein wichtiger Aspekt im Kampf gegen den Klimawandel. Jährlich werden allein ca. 200.000 Hektar peruanischer Regenwald zerstört. Das von ClimatePartner initiierte Projekt unterstützt im Tambopata-Schutzgebiet einheimische Familien. Diese erhalten Landrechte und damit verbunden eine nachhaltige Einkommensquelle durch den Anbau von Paranussbäumen. Zusätzlich stehen ortsansässigen Kleinbauern Mikrokredite und eine Unterstützung bei der Vermarktung, dem Transport und der Weiterverarbeitung der Paranüsse zur Verfügung. In Verbindung mit dem nachhaltigen Anbau von Paranussbäumen unterbindet das Programm wirksam illegale Abholzungen. Diese werden durch die Unterstützung und Förderung der Einheimischen zunehmend unattraktiver. Jede mit klimaneutralem Tanken ausgeglichene Tonne CO2 schützt gemeinsam mit dem Waldschutzprojekt durchschnittlich ca. 2.000 Quadratmeter Amazonas Regenwald. Alle Details zum Projekt könnt Ihr hier nachlesen.   Welche Q1 Stationen nehmen teil? 33 unserer Standorte nehmen inzwischen an dem Projekt teil. Ob eine Station in Eurer Nähe dabei ist, könnt Ihr in unserem Tankstellenfinder prüfen oder vor Ort erfragen. Langfristig soll das Projekt auf unser gesamtes Tankstellennetz ausgerollt werden. So einfach geht's An teilnehmenden Q1 Stationen normal auftanken und beim Bezahlen an der Kasse angeben, dass Ihr gerne klimaneutral tanken möchtet. Unser Personal nimmt im Kassensystem die entsprechende Buchung vor und Ihr seid mit der bezahlten Tankfüllung ab sofort klimaneutral unterwegs. Der Mehrbetrag fließt zu 100 % in das Waldschutzprojekt im Südosten Perus.   Klimaneutralität vorleben Da gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit ein wichtiger Bestandteil der Q1 Unternehmenskultur sind, bieten wir nicht nur unseren Kunden eine Möglichkeit, den ökologischen Fußabdruck klein zu halten. Bei der Konzeption und dem Bau der neuen Q1 Firmenzentrale wurde besonders auf eine energiesparende und -effiziente Bauweise geachtet. Über eine monatliche Kompensationszahlung, welche ebenfalls in das Projekt Waldschutz mit nachhaltigem Paranussanbau fließt, sind unsere Geschäftsgebäude vollkommen klimaneutral aufgestellt. Klimaneutralität ist kein Freibrief Natürlich sind klimaneutrale Kompensationen kein Freibrief zum Emittieren von Treibhausgasen. Der beste Beitrag zum Klimaschutz ist nach wie vor die vollständige Vermeidung des Ausstoßes von klimaschädlichen Gasen. Doch solange ein ganzheitlicher Verzicht auf fossile Energieträger und Kraftstoffe nicht möglich ist, stellen Aktionen und Projekte wie das klimaneutrale Tanken einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unseres Planeten bei. Wie viel CO2 wir bisher gemeinsam kompensieren konnten, seht Ihr im ClimateID Tracking. Seid Ihr dabei?

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von Nele am 25. November 2020
Tipps & Tricks

Heizkosten sparen - die besten Tipps

Die Heizung macht einen Großteil der Energiekosten im Privathaushalt aus. Um die Heizkosten so gering wie möglich zu halten, geben wir Euch hier sechs Tipps, mit denen Euer Energiekostenverbrauch gesenkt und zudem noch das Portemonnaie geschont werden kann.   Der schmale „Grad“ zwischen angenehm und warm Damit es zu Hause schneller warm wird, wird der Heizkörper gerne mal auf Stufe fünf gedreht. Die Stufe beeinflusst aber lediglich, bis zu welcher Temperatur der Heizkörper den Raum aufheizt – schneller warm wird er dadurch nicht. Bei Stufe drei erhitzt sich der Raum auf ca. 20 Grad, zwischen den einzelnen Stufen liegen immer drei bis vier Grad Unterschied. Im Badezimmer wird eine Temperatur von 22 Grad empfohlen, für das Wohnzimmer sowie das Arbeitszimmer sollte eine Temperatur von 20 Grad ausreichen. Die Temperatur für das Schlafzimmer und die Küche liegt meist bei 15 bis 18 Grad. Diese ist auch bei den restlichen Räumen, die wenig genutzt werden, zu empfehlen, um Heizkosten zu sparen. Bei einer Temperatur unter 15 Grad besteht Schimmelgefahr, wohingegen bei einer Temperatur über 25 Grad gesundheitliche Probleme auftreten könnten. Den Unterschied von einem Grad spüren die wenigsten, jedoch lassen sich für jeden Wärmegrad weniger bis zu sechs Prozent der Heizkosten einsparen.   Kleiner Helfer für wenig Geld Schon mal bemerkt, dass der Heizkörper nicht richtig warm wird, nur unterschiedlich warm wird oder sogar Glucker-Geräusche von sich gibt? Dann hilft ein Entlüftungsschlüssel. Mit dessen Hilfe lassen sich bis zu 15 Prozent der Energiekosten einsparen und das für unter fünf Euro. Für das Entlüften der Heizung muss vorher und nachher der Druck im Heizsystem überprüft werden und eventuell durch eine Wasserzu- oder abfuhr ausgeglichen werden. Hierfür ist gegebenenfalls eine Absprache mit dem Hausmeister notwendig. Außerdem ist zu empfehlen, die Entlüftung der Heizung in einem mehrstöckigen Haus von unten nach oben durchzuführen. Für die Entlüftung wird zusätzlich noch ein kleiner Behälter benötigt, damit das austretende Wasser aufgefangen werden kann. Zum Entlüften wird das Thermostat voll aufgedreht, damit die Heizung warm werden kann. Durch den Schlüssel wird dann das Entlüftungsventil geöffnet, bis die Luft vollkommen entwichen ist und nur noch heißes Wasser aus der Heizung fließt. Letztlich wird das Ventil wieder fest verschlossen.   Werde smart und spare Geld Schon mal über einen Thermostatwechsel nachgedacht? Auch das kann bis zu 15 Prozent der Heizkosten einsparen. Für knapp 60 Euro erhält man schon vier programmierbare Thermostate, die sich vor allem bei regelmäßigen Tagesabläufen lohnen. Hier lässt sich eine individuelle Heizkurve programmieren, die die Heizung über den Tag hinweg automatisch reguliert. Smarte Heizkörperthermostate regeln die Temperatur im Raum per Heizplan, App und teilweise sogar durch einen Sprachassistenten, sind jedoch meist auch etwas teurer. Um auf eine elektronische Heizungssteuerung umzustellen, muss lediglich der Thermostatkopf ausgetauscht werden. Ein weiterer Tipp sind kleine Änderungen an den Einstellungen der Kesselsteuerung. Hier lassen sich in den meisten Fällen auch individuelle Absenkungszeiten programmieren und mithilfe eines Wochenprogramms individuelle Heizprofile erstellen. Ein komplettes Abschalten der Heizung ist nicht zu empfehlen, da hierdurch die Innenwände sehr stark abkühlen. Das Wiederaufheizen würde dadurch mehr Energie kosten und das Schimmelrisiko steigt.   Auch die Heizung hat es gerne warm Heizungsrohre, die im unbeheizten Keller liegen, geben unnötige Wärme an ihre Umgebung ab. Die Investition in die Dämmung pro Meter Rohr liegen bei rund 20 Euro und rentiert sich bereits nach einem Jahr. Außerdem lohnt sich auch eine Isolierung der Rollladenkästen, die schon mit geringem handwerklichem Aufwand möglich ist. Das Gleiche gilt für Fenster und Außentüren, hier entsteht bei einer mangelnden Isolierung oftmals Zugluft und das bedeutet wiederum Wärmeverlust. Noch einfacher ist es, die Verbindungstüren zwischen Räumen zu schließen, damit weitere Räume nicht unnötig mitgeheizt werden. Nachts die Jalousien zu schließen, kann auch Abhilfe schaffen, da hierdurch die Wärme in einem Raum gespeichert wird und nicht nach außen entweicht.   Wir heizen nicht für draußen Stoßlüften statt Kipplüften ist hier die Devise. Das Fenster sollte möglichst komplett geöffnet werden und das auch ruhig mehrfach pro Tag für bis zu 15 Minuten, damit der Raum nicht komplett wieder auskühlt. Falls möglich sollte man das Zimmer auch bei Durchzug lüften. Das dauerhafte Kipplüften führt zu keinem ausreichenden Luftaustausch. Außerdem wird beim Kipplüften der Heizung viel Energie entzogen, da dauerhaft kalte Luft von Draußen den Raum abkühlt. Beim Stoßlüften sollte darauf geachtet werden, dass die Heizung davor ausgeschaltet wird, damit an dieser Stelle kein Energiefresser entsteht.

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von Piet am 05. Oktober 2020
QStrom & QGas

Von der Erde in die Heizung

Es ist ein alltäglicher Begleiter, es sorgt für warmes Essen und temperiert unsere Häuser: Erdgas. Aber wie gelangt es eigentlich in unsere Heizungen? Der Weg dorthin ist extrem lang, da nur rund 6 % der in Deutschland verbrauchten Erdgase ihren Ursprung in Deutschland haben.   Zwei unterschiedliche Vorkommen von Erdgas Erdgas entsteht im Laufe der Zeit durch Sedimentation. Das bedeutet, dass die organischen Bestandteile von Mikroorganismen ohne Sauerstoffversorgung unter großem Druck und bei hohen Temperaturen in gasförmigen Kohlenstoff umgewandelt werden. Hierbei entsteht Methan. Dieses Gas durchdringt poröse Gesteinsschichten, bis es auf eine undurchdringliche Schicht trifft. Hier wiederum sammelt sich das Erdgas in sogenannten konventionellen Lagerstätten. Zudem gibt es noch unkonventionelle Lagerstätten, bei denen das Gas noch im Muttergestein liegt und zunächst Fließwege geschaffen werden müssen. Es lässt sich also allgemein sagen, dass Erdgas auf natürliche Art und Weise entsteht und durch Bohrungen an die Erdoberfläche gelangt.   Pipelines als Verbindung zwischen Produktionsland und dem deutschen Gasnetz Vor der Nutzung des Erdgases steht nun noch der Transport. Die Förderung läuft zu knapp 94% im Ausland ab. Die zwei größten Lieferanten sind Norwegen und Russland mit jeweils ca. 34%, gefolgt von den Niederlanden. Hierbei handelt es sich jedoch um Zahlen aus dem Jahr 2015, da das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle seit 2016 Importe nicht mehr nach Ländern differenziert. Durch Gaspipelines, wie z. B. der Europipe I & II oder der Nord Stream wird das deutsche Gasnetz mit den Produktionsländern verbunden. Das 511.000 km lange deutsche Gasverteilungsnetz sorgt dabei nicht nur für die Versorgung des Endverbrauchers, sondern auch für die Weiterverteilung an andere EU-Staaten.   Doch wie gelangt das Erdgas nun vom Verteilernetz in unsere Häuser? Damit wir das Gas für unsere Heizungen nutzen können, wird der Druck mehrfach angepasst. In den Pipelines herrscht ein Druck von bis zu 200 bar, welcher alle 80 bis 160 Kilometer mithilfe von Kompressionsstationen aufrechterhalten wird. In den regionalen Verteilungsnetzen liegt der Druck nur noch zwischen 1 und 70 bar. An den Hausanschlüssen sind es nur noch 30 mbar (Millibar). Die Druckanpassung über den langen Weg macht es möglich, unsere Heizungen mit Gas aus natürlichen Vorkommen zu erwärmen.

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