von Louisa am 05. August 2021
Karriere

Meine ersten Wochen bei Q1

Mit rund 450.000 anderen jungen Menschen in Deutschland habe ich diese Woche eine Ausbildung angefangen – genauer gesagt ein duales Studium zur Betriebswirtin mit integrierter Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement. Nach meiner ersten Ausbildung zur Industriekauffrau stand für mich fest, dass ich mich definitiv noch weiterbilden und Erfahrungen in einer anderen Branche sammeln möchte. Schon innerhalb des Bewerbungsprozesse haben mich die Themen und Aufgabenfelder in der Energiebranche und bei Q1 fasziniert, weshalb ich schließlich schon vorab im Mai mit einem Praktikum Teil der Q1 Familie wurde.   Mein erster Tag Obwohl ich einen „ersten Tag“ bereits in meiner ersten Ausbildung erlebt habe, war ich ziemlich nervös, als ich 20 Minuten zu früh vor dem Eingang der Zentrale stand. Beim Betreten wurde mir allerdings gleich ein bisschen Nervosität genommen: Am Empfang saß das gleiche, freundliche Gesicht wie bei meinem Bewerbungsgespräch. Nach kurzem Smalltalk hat mich Frederik, Personalreferent und Ausbilder, abgeholt und wir sind in sein Büro gegangen. Eine kurze Begrüßung folgte, bei der ich meine letzten Unterlagen abgegeben habe und die Möglichkeit hatte, alle Fragen zu stellen, welche mir noch auf dem Herzen lagen. Danach ging es mit einem Rundgang los: Neben den verschiedenen Büros wurden mir auch alle anderen wichtigen Räumlichkeiten wie das Lager, die Toiletten und die Teeküchen gezeigt. Bei dem Rundgang konnte ich auch die ersten Kolleginnen und Kollegen kennen lernen, sowie meine Patin Ingrid. Durch das Patenprogramm bei Q1 wird jedem neuen Mitarbeiter ein Kollege zur Seite gestellt, der insbesondere in der Anfangszeit aber auch darüber hinaus ein wichtiger Ansprechpartner ist. In meinem Fall macht Ingrid genau wie ich ein duales Studium und hat dieses ein Jahr vor mir begonnen. Auf dem Rundgang habe ich auch Jannik kennengelernt. Er absolviert eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und ist im dritten Ausbildungsjahr. Nach dem Rundgang hat Jannik mit mir die Technikübergabe gemacht. Hier habe ich mein MacBook und das entsprechende Zubehör erhalten und eine Einführung in die Grundlagen bekommen. Anschließend ging es ins Marketingbüro, wo ich die ersten Wochen bis zu meinem ersten Semester verbringen darf. Auch hier wurde ich von allen herzlich begrüßt und direkt in die Abläufe und Tätigkeiten mit eingebunden.   Wie ich Teil der Familie wurde In den folgenden Wochen wurde ich immer mehr in verschiedene Aufgaben des Marketings eingebunden. Ich lernte nach und nach neue Gesichter kennen und durfte erste Aufgaben und kleine Projekte eigenverantwortlich übernehmen. Meine Kollegen haben immer ein offenes Ohr für Fragen und nehmen sich auch die Zeit, mir ausführlich Hintergrundprozesse und Zusammenhänge zu erklären. Neben den Aufgaben in der jeweiligen Abteilung fallen für uns Azubis auch bereichsübergreifende Aufgaben an. Die so genannten Azubiaufgaben sind z.B. das Erledigen von Botengängen und die Bearbeitung der Eingangs- und Ausgangspost. Jede Aufgabe wird ein Team aus mindestens zwei Azubis zugewiesen. Da ich immer einen direkten Teampartner für die jeweilige Aufgabe zur Seite hatte, empfand ich die Einarbeitung als sehr angenehm. Nebenbei konnte man sich natürlich untereinander besser kennen lernen.   Der Kennenlernabend Am 09. Juni lernte ich dann diejenigen kennen, die mit mir in die Ausbildung starten. In einer digitalen Kennenlernrunde stellten wir uns alle einander vor. Verschiedene Gruppenspiele und ein Feelgood-Paket mit Q1-Goodies, Snacks und Getränken lockerten den Abend auf.   Trotz dessen, dass ich die „alten Hasen“ bereits kannte, fand ich es spannend, in dieser Runde Neues über sie zu erfahren und einen ersten Eindruck von meinen neuen Kollegen zu bekommen. Nam startet z.B. mit mir die Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement und berichtet: „Der Kennenlernabend hat richtig Spaß gemacht! Dadurch, dass man zumindest ein paar Gesichter bei Q1 schon kannte, war ich an meinem ersten Arbeitstag nicht ganz so nervös.“ Im nächsten Beitrag berichte ich über unseren Ausbildungsbeginn. Stay tuned!

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von Marius am 19. Mai 2021
QStrom & QGas

Der Netzbetreiber

Was macht eigentlich ein Netzbetreiber und wo liegt der Unterschied zum Energielieferanten? Wir haben die Begriffe für Dich unter die Lupe genommen.   Was ist ein Netzbetreiber und welche Aufgaben hat dieser? Ein Netzbetreiber ist per Gesetz für die Bereitstellung und Instandhaltung des Strom- oder Gasnetzes in seinem zuständigen lokalen oder regionalen Netzgebiet verantwortlich. Neben der Gewährleistung der Netzstabilität und des sicheren Betriebs der Netze kümmert sich der Netzbetreiber auch um den Aufbau, Ausbau und die Wartung der Strom- und Gasnetze. Hierzu zählen beispielsweise die Herstellung der Strom- und Gasanschlüsse an den jeweiligen Verbrauchsstellen (Haushalten), die Erneuerung der Zähler sowie die Sicherstellung der Ablesung des jeweiligen Zählers. Somit sorgt der Netzbetreiber für einen ordnungsgemäßen Betrieb der Strom- und Gasnetze.   Die gesamte Infrastruktur kann dann im Auftrag eines Energielieferanten genutzt werden, um Strom oder Gas durch das jeweilige Netz bis hin zur Wohnung des Kunden zu liefern. Die Energielieferanten sind somit auf die Netzbetreiber angewiesen, um ihre Kunden mit Strom oder Gas beliefern zu können. Aus diesem Grund beanspruchen die Netzbetreiber sogenannte Netzentgelte, um die Aufwendungen für die Instandhaltung und Bereitstellung auszugleichen. Diese Netzentgelte sind bei Dir im Strom- oder Gaspreis enthalten und werden von Deinem Energielieferanten an den zuständigen Netzbetreiber weitergeleitet. Die Höhe des Netzentgelts ist jedoch reguliert und kann nicht individuell gewählt werden, da dieses von dem Netzbetreiber beantragt und von der Bundesnetzagentur genehmigt werden muss.   Worin liegt also der Unterschied zum Energielieferanten? Durch die Liberalisierung im Jahr 1996 wurden staatliche, bzw. unternehmerische Monopole innerhalb der Energiemärkte aufgelöst, wodurch ein freier Wettbewerb unter vielen Energieanbietern ermöglicht wurde. Das hat dazu geführt, dass die Haushalte nun ihren Energielieferanten frei wählen können. Zeitgleich fand auch ein Unbundling-Prozess statt, welcher für eine Entflechtung zwischen dem Stromnetz, der Stromerzeugung und der Stromverteilung sorgte. Dieser besagt, dass ein Stromlieferant nicht zeitgleich auch ein Netzbetreiber sein kann. Jeder Haushalt schließt also zwei Verträge für den Bezug von Strom oder Gas ab: Einen Vertrag mit dem Lieferanten und einen mit dem Netzbetreiber. Der Lieferant ist dabei aufgrund des liberalisierten Energiemarktes für jeden Kunden, bzw. Haushalt frei wählbar.   Da es für jedes Postleitzahlengebiet jedoch nur einen Strom- bzw. Gasnetzbetreiber (dieser muss nicht derselbe sein) gibt, bist Du als Kunde durch Deinen Wohnort bereits an einen Netzbetreiber gebunden und kannst nicht – wie bei der Auswahl des Energielieferanten – beliebig wechseln. Demnach bleibt der Netzbetreiber auch bei einem Lieferantenwechsel derselbe, da jede Verbrauchsstelle fix an ein bestimmtes Netz angeschlossen ist. Somit haben Netzbetreiber weiterhin eine natürliche Monopolstellung für ihr zuständiges Netzgebiet. Da die Energielieferanten die Strom- oder Gasnetze der Netzbetreiber benötigen, um ihre Kunden mit Energie zu beliefern, sind sie von den Netzbetreibern abhängig. Die Q1 Energie AG ist beispielsweise als Energielieferant und somit als Dein Vertragspartner tätig, wenn Du QStrom oder QGas beziehst. Wir kümmern uns um den Einkauf und um die Belieferung Deiner Verbrauchsstelle mit Energie. Dabei nutzen wir die Netzinfrastruktur des jeweilig zuständigen Netzbetreibers, um die korrekte Menge an Strom und Gas zu liefern.   Probleme beim Energiebezug? Da im Energiemarkt also zwischen Lieferant und Netzbetreiber unterschieden wird und sich letzterer um die Gewährleistung der Versorgung innerhalb der Netze kümmert, ist der Netzbetreiber auch bei den meisten Versorgungsstörungen, wie beispielsweise bei einem Stromausfall, der erste Ansprechpartner.   Der Fehler liegt hierbei im Bereich des Stromnetzes und seiner Netzstabilität, jedoch nicht in der Belieferung der Verbrauchsstelle. Aus diesem Grund ist es ratsam, den Namen des eigenen Netzbetreibers sowie bestenfalls einen Ansprechpartner zu kennen, da der Energielieferant selbst in den meisten Fällen nicht überprüfen kann, wo das Problem liegt.   Wie finde ich meinen Netzbetreiber? Auskunft zur Deinem Netzbetreiber sollte Dir Dein derzeitiger Lieferant jederzeit geben können. In den meisten Fällen kannst Du den Netzbetreiber sogar auch selbst ermitteln, da sich auf den meisten Strom- bzw. Gasabrechnungen der Lieferanten ein Absatz zum Netzbetreiber befindet. Hier sollte dieser entweder namentlich oder in Form eines 13-stelligen Codes aufgeführt sein. Mit Hilfe dieses Codes kannst Du den Namen Deines Netzbetreibers für Gas hier und für Strom hier heraus finden. Alternativ ist auch eine Suche über die Postleitzahl auf dieser Website.

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von Marius am 06. Januar 2021
Tipps & Tricks

Der Winter ist da: Ein Härtetest für die E-Mobilität?

Immer mehr Haushalte steigen vom klassischen Verbrenner-Fahrzeug auf ein Elektroauto um oder denken über einen möglichen Wechsel nach. Steigende Reichweiten der Fahrzeuge sowie der stetige Ausbau der Ladeinfrastruktur machen einen Umstieg immer attraktiver und praktikabler. Der Winter stellt einige Fahrer von Elektroautos jedoch vor kleine Herausforderungen. Da sich Elektroautos anders als Verbrenner-Fahrzeuge verhalten, gilt es einiges zu beachten, um entspannt durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Wir erklären die Ursache und geben sechs Tipps für einen sorgenfreien Winter mit dem Elektroauto. Erhöhter Strombedarf im Winter Der Winter birgt einen Reichweitenverlust von rund 30 bis 50 Prozent gegenüber dem Sommer. Ein ausschlaggebender Grund für die verringerte Reichweite im Winter ist die vermehrte Nutzung der Heizung während der kalten Jahreszeit. Diese benötigt viel Energie, wodurch der Strombedarf steigt. Im Gegensatz zum klassischen Verbrenner-Fahrzeug wird beim Elektroauto nicht mit der Abwärme des Motors geheizt. Die effizienten Elektromotoren produzieren so gut wie keine überschüssige Abwärme, sodass zu Lasten der Reichweite Wärme mit einer elektronischen Heizung erzeugt wird. Hierzu zählen die Innenraumheizung, das Gebläse, die Sitzheizung, die Lenkradheizung, Vorder- und Rückscheibenheizung sowie die Außenspiegelheizung. Physik als Übeltäter Neben der Heizung des Innenraums müssen zusätzlich auch die Batterien/Akkus mithilfe einer Batterie-/Akkuheizung auf ausreichende Temperatur geheizt werden, da sie wie bei anderen Geräten (z.B. Handys) sehr temperaturempfindlich sind. In der kalten Jahreszeit kann oftmals nur ein Teil der Leistung abgerufen werden, da die optimale Batterieleistung bei Temperaturen zwischen 16 und 26 Grad Celsius liegt. Innerhalb der Batterien/Akkus sorgt der Ionen-Transport dafür, dass die Ladung die Elektrolytflüssigkeit zwischen Plus- und Minuspol passiert. Da diese bei kälterer Temperatur dickflüssiger wird, erschwert sich dieser Transport und die Spannung innerhalb der Batterien/Akkus fällt. Aufgrund dessen sinkt auch die Leistung. Um dem entgegenzuwirken und die angeforderte Leistung zu erbringen, muss die Stromstärke der Batterien/Akkus erhöht werden. Dies wiederum führt zu einer schnelleren Batterieentladung. Außerdem kann sich die Nachladezeit verlängern und die allgemeine Batteriekapazität sinken. Bei neuartigen Modellen der Elektroautos sind diese Auswirkungen jedoch geringer, da sie meist über ein geeignetes Wärmesystem verfügen. Unsere nachfolgenden 5 Tipps helfen Euch möglichst entspannt mit dem Elektroauto durch die kalte Jahreszeit: 1. Sitz- und Lenkradheizung statt Innenraumheizung Während der Fahrt sollte die Innenraumheizung eher niedrig eingestellt und stattdessen die Sitz- und Lenkradheizung genutzt werden. Deren Wirkung sind aufgrund der Körpernähe stärker gegeben und somit verbrauchen sie auch weniger Energie. Im Allgemeinen sind Sitz- und Lenkradheizung sparsamer im Energieverbrauch. Auch warme Kleidung kann helfen, um nicht so stark einheizen zu müssen. Eine sensiblere Heizungsnutzung verlängert somit die Fahrtzeit. 2. Elektroauto vor Kälte schützen Damit die Batterie und das Auto möglichst wenig auskühlen, eignet sich ein Garagenplatz. Alternativ empfiehlt es sich das Auto unterzustellen und/oder die Windschutzscheibe sowie die Seitenspiegel mit Planen oder Kartons zu bedecken. 3. Elektroauto bereits an der Ladesäule vorheizen Es empfiehlt sich, das Auto vorheizen zu lassen, solange es noch an der Ladeeinrichtung angeschlossen ist. So kann die Heizenergie aus dem Stromnetz genommen werden und schont die Batterie. 4. Ladesteuerung mit geplanter Abfahrtszeit Das Vorheizen am Stromnetz lässt sich bei einigen Fahrzeugen über die Fahrzeugeinstellung oder über eine Handy-App steuern. Somit kann aus der Ferne ein- oder ausgeschaltet werden. Durch die Funktionen „Geplante Abfahrtszeit“ oder „Vorklimatisierung“ kann sich dieser Prozess teilweise sogar automatisieren. 5. Sensiblere Fahrweise mit Hilfe des ECO-Modus Da sich auch die Fahrweise und die damit verbundene Geschwindigkeit auf die Akkuleistung des Elektroautos auswirken, sollte eine gleichmäßige Fahrweise mit mäßiger Geschwindigkeit und Beschleunigung angestrebt werden. Hierbei hilft beispielsweise die Begrenzung des ECO-Modus. Mit Hilfe des ECO-Modus wird weniger Kraft auf die Räder übertragen, was sich wiederum positiv auf die Reichweite des Elektroautos auswirkt, da weniger Energie aufgebracht werden muss. Außerdem wirkt sich die geringere Kraft auch auf die allgemeine Sicherheit aus, da die Räder seltener bei glatten oder nassen Fahrbahnen durchdrehen und das Auto somit nicht ins Schleudern gerät. Der ECO-Modus kann damit für zusätzliche Sicherheit sorgen. Mit der richtigen Planung bedenkenlos durch den Winter Unter Berücksichtigung der oben genannten Tipps kannst Du die bestmögliche Reichweite aus Deinem Elektroauto herausholen und musst keine Komfortverluste eingehen. Damit jedoch kein Weg zu einer riskanten Fahrt wird, empfiehlt es sich, die Route bereits im Vorfeld einmal durchzuplanen. Hierzu sollte eine Reichweitenreserve für mögliche Umleitungen oder Staus einberechnet werden. Zusätzlich ist zu prüfen, ob und in welcher Form Ladeeinrichtungen auf der Strecke vorhanden sind. Somit kann im Notfall auch zwischengeladen bzw. können Zwischenstopps optimal als Nachlademöglichkeit genutzt werden. Last but not least sollte Reichweite niemals über Sicherheit gestellt werden. Vereiste Scheiben sind immer freizukratzen oder zur Not mit der Windschutz- und Rückscheibenheizung aufzutauen. Ebenfalls sollte das Licht, obwohl es viel Energie verbraucht, immer angestellt werden, um bei der Dunkelheit von den anderen Verkehrsteilnehmern erkannt zu werden.   Neue Entwicklungen Um die Reichweite der Elektroautos weiter zu erhöhen, entwickeln derzeit viele Firmen neuartige Lösungen. So haben sich beispielsweise auch die beiden deutschen Unternehmen IAV und Louisenthal zusammengetan und das sogenannte SmartMesh entwickelt. Bei SmartMesh handelt es sich um eine Folie, welche sich in Türen, Mittelkonsole und Dachhimmel integrieren lässt. Das besondere an der Folie ist die Oberfläche, welche aus einem Netz aus Leiterbahnen besteht und eine weitere Heizmöglichkeit bietet. Die Folien können neben der serienmäßigen Heizung des Elektroautos genutzt werden und innerhalb kürzester Zeit das Fahrzeug aufheizen. Laut Tests benötigen die Heizfolien bis zu 20 Prozent weniger Energie, wodurch die Reichweite des Autos um bis zu sechs Prozent erhöht werden kann.

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von Nele am 25. November 2020
Tipps & Tricks

Heizkosten sparen - die besten Tipps

Die Heizung macht einen Großteil der Energiekosten im Privathaushalt aus. Um die Heizkosten so gering wie möglich zu halten, geben wir Euch hier sechs Tipps, mit denen Euer Energiekostenverbrauch gesenkt und zudem noch das Portemonnaie geschont werden kann.   Der schmale „Grad“ zwischen angenehm und warm Damit es zu Hause schneller warm wird, wird der Heizkörper gerne mal auf Stufe fünf gedreht. Die Stufe beeinflusst aber lediglich, bis zu welcher Temperatur der Heizkörper den Raum aufheizt – schneller warm wird er dadurch nicht. Bei Stufe drei erhitzt sich der Raum auf ca. 20 Grad, zwischen den einzelnen Stufen liegen immer drei bis vier Grad Unterschied. Im Badezimmer wird eine Temperatur von 22 Grad empfohlen, für das Wohnzimmer sowie das Arbeitszimmer sollte eine Temperatur von 20 Grad ausreichen. Die Temperatur für das Schlafzimmer und die Küche liegt meist bei 15 bis 18 Grad. Diese ist auch bei den restlichen Räumen, die wenig genutzt werden, zu empfehlen, um Heizkosten zu sparen. Bei einer Temperatur unter 15 Grad besteht Schimmelgefahr, wohingegen bei einer Temperatur über 25 Grad gesundheitliche Probleme auftreten könnten. Den Unterschied von einem Grad spüren die wenigsten, jedoch lassen sich für jeden Wärmegrad weniger bis zu sechs Prozent der Heizkosten einsparen.   Kleiner Helfer für wenig Geld Schon mal bemerkt, dass der Heizkörper nicht richtig warm wird, nur unterschiedlich warm wird oder sogar Glucker-Geräusche von sich gibt? Dann hilft ein Entlüftungsschlüssel. Mit dessen Hilfe lassen sich bis zu 15 Prozent der Energiekosten einsparen und das für unter fünf Euro. Für das Entlüften der Heizung muss vorher und nachher der Druck im Heizsystem überprüft werden und eventuell durch eine Wasserzu- oder abfuhr ausgeglichen werden. Hierfür ist gegebenenfalls eine Absprache mit dem Hausmeister notwendig. Außerdem ist zu empfehlen, die Entlüftung der Heizung in einem mehrstöckigen Haus von unten nach oben durchzuführen. Für die Entlüftung wird zusätzlich noch ein kleiner Behälter benötigt, damit das austretende Wasser aufgefangen werden kann. Zum Entlüften wird das Thermostat voll aufgedreht, damit die Heizung warm werden kann. Durch den Schlüssel wird dann das Entlüftungsventil geöffnet, bis die Luft vollkommen entwichen ist und nur noch heißes Wasser aus der Heizung fließt. Letztlich wird das Ventil wieder fest verschlossen.   Werde smart und spare Geld Schon mal über einen Thermostatwechsel nachgedacht? Auch das kann bis zu 15 Prozent der Heizkosten einsparen. Für knapp 60 Euro erhält man schon vier programmierbare Thermostate, die sich vor allem bei regelmäßigen Tagesabläufen lohnen. Hier lässt sich eine individuelle Heizkurve programmieren, die die Heizung über den Tag hinweg automatisch reguliert. Smarte Heizkörperthermostate regeln die Temperatur im Raum per Heizplan, App und teilweise sogar durch einen Sprachassistenten, sind jedoch meist auch etwas teurer. Um auf eine elektronische Heizungssteuerung umzustellen, muss lediglich der Thermostatkopf ausgetauscht werden. Ein weiterer Tipp sind kleine Änderungen an den Einstellungen der Kesselsteuerung. Hier lassen sich in den meisten Fällen auch individuelle Absenkungszeiten programmieren und mithilfe eines Wochenprogramms individuelle Heizprofile erstellen. Ein komplettes Abschalten der Heizung ist nicht zu empfehlen, da hierdurch die Innenwände sehr stark abkühlen. Das Wiederaufheizen würde dadurch mehr Energie kosten und das Schimmelrisiko steigt.   Auch die Heizung hat es gerne warm Heizungsrohre, die im unbeheizten Keller liegen, geben unnötige Wärme an ihre Umgebung ab. Die Investition in die Dämmung pro Meter Rohr liegen bei rund 20 Euro und rentiert sich bereits nach einem Jahr. Außerdem lohnt sich auch eine Isolierung der Rollladenkästen, die schon mit geringem handwerklichem Aufwand möglich ist. Das Gleiche gilt für Fenster und Außentüren, hier entsteht bei einer mangelnden Isolierung oftmals Zugluft und das bedeutet wiederum Wärmeverlust. Noch einfacher ist es, die Verbindungstüren zwischen Räumen zu schließen, damit weitere Räume nicht unnötig mitgeheizt werden. Nachts die Jalousien zu schließen, kann auch Abhilfe schaffen, da hierdurch die Wärme in einem Raum gespeichert wird und nicht nach außen entweicht.   Wir heizen nicht für draußen Stoßlüften statt Kipplüften ist hier die Devise. Das Fenster sollte möglichst komplett geöffnet werden und das auch ruhig mehrfach pro Tag für bis zu 15 Minuten, damit der Raum nicht komplett wieder auskühlt. Falls möglich sollte man das Zimmer auch bei Durchzug lüften. Das dauerhafte Kipplüften führt zu keinem ausreichenden Luftaustausch. Außerdem wird beim Kipplüften der Heizung viel Energie entzogen, da dauerhaft kalte Luft von Draußen den Raum abkühlt. Beim Stoßlüften sollte darauf geachtet werden, dass die Heizung davor ausgeschaltet wird, damit an dieser Stelle kein Energiefresser entsteht.

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von Piet am 05. Oktober 2020
QStrom & QGas

Von der Erde in die Heizung

Es ist ein alltäglicher Begleiter, es sorgt für warmes Essen und temperiert unsere Häuser: Erdgas. Aber wie gelangt es eigentlich in unsere Heizungen? Der Weg dorthin ist extrem lang, da nur rund 6 % der in Deutschland verbrauchten Erdgase ihren Ursprung in Deutschland haben.   Zwei unterschiedliche Vorkommen von Erdgas Erdgas entsteht im Laufe der Zeit durch Sedimentation. Das bedeutet, dass die organischen Bestandteile von Mikroorganismen ohne Sauerstoffversorgung unter großem Druck und bei hohen Temperaturen in gasförmigen Kohlenstoff umgewandelt werden. Hierbei entsteht Methan. Dieses Gas durchdringt poröse Gesteinsschichten, bis es auf eine undurchdringliche Schicht trifft. Hier wiederum sammelt sich das Erdgas in sogenannten konventionellen Lagerstätten. Zudem gibt es noch unkonventionelle Lagerstätten, bei denen das Gas noch im Muttergestein liegt und zunächst Fließwege geschaffen werden müssen. Es lässt sich also allgemein sagen, dass Erdgas auf natürliche Art und Weise entsteht und durch Bohrungen an die Erdoberfläche gelangt.   Pipelines als Verbindung zwischen Produktionsland und dem deutschen Gasnetz Vor der Nutzung des Erdgases steht nun noch der Transport. Die Förderung läuft zu knapp 94% im Ausland ab. Die zwei größten Lieferanten sind Norwegen und Russland mit jeweils ca. 34%, gefolgt von den Niederlanden. Hierbei handelt es sich jedoch um Zahlen aus dem Jahr 2015, da das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle seit 2016 Importe nicht mehr nach Ländern differenziert. Durch Gaspipelines, wie z. B. der Europipe I & II oder der Nord Stream wird das deutsche Gasnetz mit den Produktionsländern verbunden. Das 511.000 km lange deutsche Gasverteilungsnetz sorgt dabei nicht nur für die Versorgung des Endverbrauchers, sondern auch für die Weiterverteilung an andere EU-Staaten.   Doch wie gelangt das Erdgas nun vom Verteilernetz in unsere Häuser? Damit wir das Gas für unsere Heizungen nutzen können, wird der Druck mehrfach angepasst. In den Pipelines herrscht ein Druck von bis zu 200 bar, welcher alle 80 bis 160 Kilometer mithilfe von Kompressionsstationen aufrechterhalten wird. In den regionalen Verteilungsnetzen liegt der Druck nur noch zwischen 1 und 70 bar. An den Hausanschlüssen sind es nur noch 30 mbar (Millibar). Die Druckanpassung über den langen Weg macht es möglich, unsere Heizungen mit Gas aus natürlichen Vorkommen zu erwärmen.

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von Lara am 02. September 2020
Unternehmen

Gestalte Deine Persönlichkeit!

Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ist im privaten und im geschäftlichen Umfeld zu einem wichtigen Thema geworden. Auch Q1 fördert jeden einzelnen Mitarbeiter auf diesem Gebiet und bietet ein Seminar zur Persönlichkeitsgestaltung an. An diesem nehmen regelmäßig die Neueinsteiger des Unternehmens teil, um unmittelbar einen wichtigen Schritt der Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen. Man lernt dort wichtige Eigenschaften über sich selbst und ebenso über die Kollegen, wodurch man diese bei der zukünftigen Zusammenarbeit besser einschätzen kann. Davon profitiert nicht nur jeder Einzelne, sondern auch die Zusammenarbeit und folglich das allgemeine Arbeitsklima. Im Juli durfte ich an dem Seminar teilnehmen. persolog® Verhaltens-Profil Sven Bürkner, unser interner Coach für den Bereich Filialbetriebe, stieg mit dem persolog® Verhaltens-Profil in das Seminar ein, welches durch Prof. John G. Geier in den 1960er Jahren an der Universität Minnesota entwickelt wurde. Seine Arbeit gründet auf den Beobachtungen des Verhaltens eines Psychologen und gilt seither als ein nicht-klinisches Instrument zur Verhaltensveränderung. Durch das Verhaltens-Profil haben wir gelernt, uns selbst aber vor allem auch andere besser zu verstehen. Der Fokus lag dabei darauf, die eigenen Stärken zu erkennen und Unterschiedlichkeiten in den Verhaltensweisen besser einzuschätzen. Das Modell lässt sich als ein situatives Verhaltens-Modell einordnen und setzt am persönlichen Verhalten des Einzelnen an. Dadurch, dass unser Verhalten klar beobachtbar und veränderbar ist, kann dieses als Anhaltspunkt für die Persönlichkeitsentwicklung genutzt werden. Das Verhalten eines Menschen ist von vielen Faktoren abhängig, besonders von der Persönlichkeit aber auch vom Umfeld. So würde ich behaupten, dass sich ein Vorgesetzter gegenüber seinen Angestellten in seinem beruflichen Umfeld anders verhält als gegenüber Familienmitgliedern in seinem privaten Umfeld. Das persolog® Verhaltens-Profil wird anhand zweier Fragebögen durchgeführt. Zu Beginn soll das Umfeld, privat oder beruflich, festgelegt werden. Danach wird aus verschiedenen Wortgruppen jeweils die Aussage gewählt, die das eigene Verhalten im zu entsprechenden Umfeld „am ehesten“ beschreibt. Beim zweiten Fragebogen geht es um denselben Vorgang, jedoch werden dabei die Aussagen getroffen, welche „am wenigsten“ auf einen zutreffen. Am Ende erfolgt die Auswertung mit einer Zuordnung zu den Grundverhaltensdimensionen Dominant, Initiativ, Stetig und Gewissenhaft. Auch das haben wir gemeinsam mit Sven Bürkner durchgeführt und es war sehr interessant zu erfahren, welches Verhalten man selbst an den Tag legt, aber auch was die anderen für Verhaltenseigenschaften aufweisen. Im weiteren Verlauf haben wir gemeinsam anhand von verschiedensten Verhaltenseigenschaften in verschiedenen Situationen die Eigenschaften zu der jeweiligen Grundverhaltensdimension zugeordnet und hatten so einen perfekten Vergleich der vier verschiedenen Dimensionen. Anfangs war die Aufgabe gar nicht mal so leicht, doch zusammen im Team haben wir sie gemeistert und das Ergebnis war sehr zufriedenstellend. Mein Fazit Insgesamt haben wir also nicht nur unsere eigenen Begabungen kennengelernt, sondern einen Einblick in alle unentdeckten Möglichkeiten gewonnen. Sich selbst besser kennenzulernen und zu verstehen, führt unmittelbar dazu, dass man seine Energien in der Zukunft viel gezielter an der richtigen Stelle einsetzen kann. Dadurch wird man um einiges selbstsicherer und gewinnt enorm an Souveränität. Wenn man sich selbst entdeckt hat und sich seiner selbst überhaupt erst bewusst ist, entdeckt man auch das Potenzial in anderen Menschen. Dann sind einem die eigenen Ziele und auch die der anderen viel näher und schneller zu erreichen, als man es sich vorher vorgestellt hat. Meines Erachtens ist das Seminar eine tolle Möglichkeit für jedermann mehr über sich selbst, aber auch andere zu erfahren. Ich habe sehr viel dabei mitgenommen und werde die erlernten Dinge in der Zukunft mit großer Sicherheit einsetzen.   Persönlichkeitsentwicklung bei Q1 Die persönliche Weiterentwicklung wird bei Q1 besonders durch die Offenheit im Unternehmen gefördert. Der Fokus liegt dabei auf dem selbstbewussten Handeln. Dadurch werden bei uns im Unternehmen zum einen ganz neue, aber auch sehr hoch gesetzte Ziele erreicht. Durch die moderne und menschliche Unternehmenskultur werden die gemeinsamen Werte geprägt. Gegenseitiger Respekt und Freude an der Zusammenarbeit stehen bei Q1 genauso im Vordergrund wie Offenheit und Engagement für den gemeinsamen Erfolg.

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von Alina am 19. August 2020
Unternehmen

Besuch vom Oberbürgermeister

Vergangenen Montag durften wir hohen Besuch in unserer Unternehmenszentrale empfangen. Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, kündigte sich an, um sich im Rahmen seiner regelmäßigen Unternehmensbesuche ein Bild von unserem Unternehmen und aktuellen Themen zu machen. Begleitet wurde das Treffen von der Wirtschaftsförderung Osnabrück. Nachdem alle am Empfang zusammentrafen und sich mit ausreichend Corona-Abstand einander vorstellten, überreichte Wolfgang Griesert ein Präsent für die Unternehmenszentrale. Im Anschluss führten wir unsere Gäste in den Julius, den Besprechungsraum mit Dachterrasse und Blick auf das Tanklager.   Wachstumsstärke und Innovationsgeist Frederick Beckmann, Q1 Vorstand, gab einen kurzen Einblick in die inzwischen 122-jährige Firmengeschichte und stellte das heutige Unternehmen vor: 310 Mitarbeiter, 610 Millionen Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2018/2019 und ein Tankstellennetz mit 229 Standorten. Neun Standorte sind diesen Monat neu hinzugekommen und zeigen unsere Wachstumsstärke. Das beeindruckte auch den Oberbürgermeister. Hinter Q1 stecken aber nicht nur Tankstellen mit ausgefeilten Shop- und Bistroangeboten und modernen Waschanlagen: Unsere Schmierstoffe sorgen bei Geschäfts- und Privatkunden für einen reibungslosen Ablauf, der noch junge Geschäftsbereich Strom und Gas bekommt Auftrieb. Innovationsgeist zeigt unser Fachbereich IT, der mit dem Fuel Price Analyzer, einem Tool zur Analyse von Kraftstoffpreisen und der Bezahl-App zahlz eigene digitale Produkte für die Branche entwickelt hat.   Das Tanklager Nach der kurzen Unternehmensvorstellung folgte auf der Dachterrasse ein offener und informativer Austausch über die Mobilität der Zukunft und nachhaltige Energien – im Hintergrund das alte Tanklager.Trotz großen Schritten in Richtung Klimaneutralität wird unser Tanklager noch lange eine große Bedeutung für die Region Osnabrück tragen. Rund zwei Drittel des benötigten Heizöls und Diesels werden hierdurch abgedeckt. Die moderne Unternehmenszentrale wirkt neben den Tanks wie ein Kontrast und doch verbindet sich alles: Tradition und Innovation. Der Hafencampus Innovativ ist auch das Konzept Hafencampus, mit welchem wir jungen Startups die Gründung erleichtern wollen. Dazu stehen modern ausgestattete Büros und Besprechungsräume zur Verfügung, sobald unser Geschäftsbetrieb weniger durch die Corona-Pandemie gestört ist. Das Vorhaben stieß auch bei Wolfgang Griesert auf Begeisterung. Er lobte die Förderung junger Talente am Standort Osnabrück. Wir danken herzlich für den Besuch und freuen uns auf die nächsten Begegnungen.

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von Sebastian am 20. Juli 2020
QStrom & QGas

Erfolgreicher Start in die Elektromobilität

Rechtzeitig zum Hochlauf der Elektromobilität sind unsere ersten acht Schnellladestandorte in Betrieb gegangen. Kunden können hier mit bis zu 150 kW ihre Elektrofahrzeuge laden und währenddessen die attraktiven Verweilmöglichkeiten der Stationen nutzen. E-Mobilisten müssen vor allem eine Eigenschaft mitbringen: Geduld. Wer mit einem Elektrofahrzeug Strecken über eine Distanz von mehr als 200 Kilometern zurücklegen möchte, muss seine Fahrt gut planen. Öffentliche Steckdosen sind inzwischen weit verbreitet, erfordern aber Standzeiten von sechs bis 12 Stunden. Selbst wer viel Zeit mitbringt, kann mit solchen Ladezeiten nicht sinnvoll reisen. Q1 setzt daher auf Schnellladesäulen, die eine Aufladung des Fahrzeugs in 30 bis 45 Minuten ermöglichen. Entlang der Autobahnen haben die größten deutschen Autohersteller (Ladeverbund Ionity) und Tesla (Supercharger) ihre eigenen Schnellladenetze aufgebaut. Diese Lademöglichkeiten sind teuer (79 Cent / kWh) und nur an wenigen Autohöfen verfügbar. Q1 hat sich deshalb frühzeitig dazu entschieden, ein eigenes Schnellladenetz aufzubauen, das auch bislang unterversorgte Regionen einbezieht. Das Q1 Schnellladenetz umfasst Standorte mit hoher Aufenthaltsqualität, sodass die Wartezeit sinnvoll überbrückt werden kann. Die Standorte überzeugen mit einem umfassenden Shop- und Bistroangebot wie auch stellenweise mit einem warmen Mittagstisch. In Osnabrück, Georgsmarienhütte, Oranienbaum-Wörlitz, Bremen, Westerrönfeld, Triptis, Bielefeld und Löwenberger Land sind die Q1 Schnellladesäulen bereits in Betrieb. Zwei weitere Standorte befinden sich in der Umsetzung. Bedienung der Schnellladesäule Die Säulen sind über das Mobilfunknetz mit unseren Abrechnungssystemen verbunden und operieren unabhängig vom lokalen Kassensystem. Q1 setzt neben der europäischen Plattform Hubject auf den führenden deutschen Anbieter PlugSurfing. PlugSurfing bietet eine kostenlose App mit der Elektroautofahrer auf einfache Weise für das Laden bei den meisten großen Ladestationsbetreibern in Europa bezahlen können. PlugSurfing führt Europas detaillierteste Ladestation-Datenbank und zeigt den Echtzeit-Status der Ladesäulen an. Fahrer können so direkt sehen, welche Ladestation verfügbar oder gerade besetzt ist, können sich Informationen zum Umfeld dieser Station anzeigen lassen und Kommentare sowie Bilder hinzufügen. Außerdem können sie die Kosten der jeweiligen Ladestation sehen, an der sie mit PlugSurfing laden und bezahlen. Der gewünschte Ladevorgang kann in der App über einen Button direkt gestartet werden. Unsere Säulen verfügen über drei Anschlüsse, die unabhängig voneinander genutzt werden können. Zwei CCS Schnelladeanschlüsse (Gleichstrom / DC) mit bis zu 150 kW sowie einen Wechselstromanschluss (AC) mit einer Ladeleistung von 22 kW. Eine Ladung an den DC Ladepunkten kostet 49 Cent pro Kilowattstunde, eine Ladung am AC Ladepunkt 39 Cent pro Kilowattstunde. Bei einer Überschreitung der Standzeit ohne aktiven Ladevorgang wird eine Gebühr von 3 Cent pro Minute erhoben. Durch diese Maßnahme soll verhindert werden, dass die Ladeplätze als Parkplätze zweckentfremdet werden. Alle Ladesäulen werden über unseren Tarif QStrom Business XL Öko zu hundert Prozent aus erneuerbarer Energie versorgt. Wie geht es weiter? Bis Oktober findet das Ladesäulenprojekt seinen vorläufigen Abschluss mit der Fertigstellung der Standorte Leipzig (Torgauer Straße) und Hagen a.T.W. (Höhenweg). Vor dem Hintergrund der angekündigten Versorgungsauflage für Tankstellen bereiten wir uns auf einen weiteren Netzausbau vor. Update vom 20. Juli 2021 Der Netzausbau von Q1 Schnellladesäulen geht weiter Aktuell bieten wir Autostrom an 10 Schnellladesäulen an insgesamt 9 Stationen an. Das jüngste Mitglied des Q1 Schnellladenetzes befindet sich in Biesenthal. Am Partnerstandort an der Eberswalder Chaussee kann ab August mit 150 kW schnell geladen werden. Neben dem Standort Löwenberger Land ist Biesenthal bereits der zweite Q1 Schnellladestandort in der Metropolregion Berlin. Die Arbeiten an 5 weiteren Standorten haben bereits begonnen. Als nächstes folgen die Q1 Tankstellen in Bonn und Elz, um bis zum Herbst auch den Süden Deutschlands an das Q1 Schnellladenetz anzuschließen.

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von André am 24. Juni 2020
Tipps & Tricks

Energie- und ressourcensparend grillen

Sommerzeit ist Grillzeit in Deutschland! Über die meisten Nachbarschaften hat sich in den vergangenen Wochen ein fast schon dauerhafter Grillgeruch gelegt. Im Schnitt grillt jeder Deutsche ganze 19 Mal im Jahr – europäische Spitzenleistung! Viele schwören dabei auf den guten alten Holzkohlegrill, jedoch gewinnen auch Gas- und Elektrogrills zunehmend an Popularität. Wir haben uns deshalb gefragt, wie man mit welchem Grill eigentlich Energie und Ressourcen sparen kann. Der Klassiker: Holzkohlengrill Zunächst zum klassischen Grillvergnügen mit dem Holzkohlegrill. Grillfans lieben das besondere Raucharoma der Holzkohle. Für eine möglichst sparsame und umweltschonende Nutzung achtet schon beim Kauf der Kohle auf ökologische Aspekte. Mit dem FSC-Siegel der unabhängigen und gemeinnützigen Organisation Forest Stewardship Council könnt Ihr sichergehen, dass die Holzkohle aus nachhaltiger Forstwirtschaft und nicht aus Tropenwäldern stammt. Qualitativ hochwertige Kohle erkennt Ihr durch leichtes Klirren beim Schütteln der Verpackung. Besonders nachhaltige Alternativen zur klassischen Holzkohle sind Briketts aus Olivenkernen und Kokos. Diese entstehen als Neben- bzw. Abfallprodukt der Olivenöl-Pressung und Kokosnussöl-Produktion. Auch bei den Grillanzündern existieren umweltfreundliche Alternativen zum klassischen Spiritus. Maisspindel oder Holzwolle mit FSC-Zertifizierung eignen sich ebenso wie flüssige Grillanzünder auf pflanzlicher Basis. Ein Blasebalg erhitzt nicht nur die Glut und trainiert Muskeln, sondern spart auch Strom. Sortiert abschließend beim Reinigen des Grills unverbrannte Kohlestücke aus und verwendet diese ganz einfach beim nächsten Mal wieder. Die grüne Alternative – Elektrogrill Eine nicht rauchende und schnelle Alternative zum klassischen Holzkohlegrill stellt der Elektrogrill dar. Aufgrund einer einfachen und ungefährlichen Handhabung erfreut sich das Grillen mit Strom immer größerer Beliebtheit. Für eine energiesparende Verwendung schaltet den Elektrogrill am besten frühzeitig ab. Nutzt die Restwärme des Grills, um die letzte Portion Fleisch oder Gemüse goldbraun zu grillen. Für alle, die auch beim Elektrogrill nicht auf das klassische Raucharoma der Holzkohle verzichten möchten, empfehlen wir Räucherchips: In Wasser einweichen, mit Alufolie umwickeln, mit einer Gabel durchlöchern und direkt auf die Heizspiralen legen- so einfach geht’s! Die etablierte Alternative – Gasgrill Schon längst in deutschen Haushalten angekommen, erfreut sich der Gasgrill stetig steigender Popularität. Zahlreiche Add-Ons, wie spezielle Pizzaaufsätze oder Pizzasteine, machen den Gasgrill dynamisch einsetzbar. Unabhängig von jeglicher Stromquelle lässt sich die Hitze flexibel regulieren und genau auf den Punkt bringen. Dies birgt einen echten Vorteil und ist energiesparend zugleich. Einfach je nach Bedarf den Gaszulauf regulieren und die Hitze nach den letzten Stücken Fleisch und Gemüse direkt wegnehmen. Wer auch beim Gasgrill nicht auf den klassischen Rauchgeschmack verzichten möchte, kann ebenfalls auf spezielle Räucherchips für ein besonderes Aroma zurückgreifen. Auch das Grillgut ist entscheidend! Achtet auch bei der Wahl des Grillgutes auf ökologische Gesichtspunkte. Um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, bietet sich Fleisch aus der Region bzw. vom Metzger um die Ecke hervorragend an. Für Experimentierfreudige eignen sich zudem Forellen aus nachhaltiger Zucht und Gemüse vom Biobauern aus der Nachbarschaft als umweltfreundliche Fleischalternativen. Also dann, lasst es Euch schmecken!

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von Johanna am 22. April 2020
Tipps & Tricks

Energiespartipps im Homeoffice

Durch das neuartige Coronavirus müssen viele Unternehmen und Mitarbeiter ihren bisher gewohnten Arbeitsalltag umstrukturieren, weshalb viele Unternehmen einen Großteil oder sogar alle Beschäftigten ins Homeoffice schicken. Somit zieht für viele der gewohnte Arbeitsplatz im Unternehmen kurzzeitig in die eigenen vier Wände. Dies stellt aber nicht nur für die Unternehmen eine große Herausforderung dar, sondern verursacht unter Umständen auch einen Anstieg im Energieverbrauch. Um den zusätzlichen Stromverbrauch so gering wie möglich zu halten und schnell mögliche Stromfresser zu entlarven, die durch die neuen und möglicherweise ungewohnten Gegebenheiten an den Tag kommen, geben wir Euch hier nun ein paar Tipps, mit denen Euer Stromverbrauch gesenkt und gleichzeitig das Portemonnaie geschont werden kann.   Computer vs. Notebook: Auf die Größe kommt es an Im Gegensatz zum Desktop-PC weisen Notebooks einen deutlich geringeren Stromverbrauch auf, da ihr Innenleben wesentlich effizienter und platzsparender gestaltet wird. Dies spiegelt sich auch im Energieverbrauch bzw. -bedarf wider. Ein Desktop-PC verbraucht im Durchschnitt um die 500 Watt, während ein Notebook lediglich mit einer Leistung von 70-80 Watt arbeitet. Das kann bei mehreren 40-Stunden-Wochen im Homeoffice schon eine deutliche Stromeinsparung ausmachen. Grundsätzlich gilt beim Neukauf als auch bei der Nutzung: Wähle immer das kleinstmögliche Gerät. Gönn dem Monitor mal eine Auszeit Nicht nur der Mensch, sondern auch der Monitor braucht während der Arbeit mal eine Pause. Diese sollte man ihm auch ruhig gönnen. Mit den richtigen Energie-Optionen wird der Monitor ganz einfach ausgeschaltet und der Rechner in einen Energiesparmodus versetzt. Nicht benötigte Anwendungen sollten allerdings geschlossen werden, damit die Rechenleistung und der Stromverbrauch so gut wie möglich reduziert werden.   Drucken und Scannen nur bei Bedarf Häufig laufen Drucker und Scanner lange im Bereitschaftsmodus und stehen stundenlang für den nächsten Druckvorgang bereit. Deshalb sind die durch die langen Stand-by-Phasen entstehenden Stromkosten oft höher als die Kosten für die kurzen Arbeitseinsätze. Das dauerhafte Ein- und Ausschalten von Druckern ist jedoch nicht zu empfehlen. Besser ist es, den Drucker grundsätzlich ausgeschaltet zu lassen. Sammele Deine Druckaufträge und schalte den Drucker erst dann ein, wenn er tatsächlich benötigt wird Nutze den Energiesparmodus des Routers Auch ein Router verfügt über Energiespar-Optionen (beispielsweise einen automatischen Sparmodus). Ebenfalls lässt sich über das Powermanagement die Leistung der Schnittstellen (LAN und WLAN) verringern, dabei sollte der Router mit möglichst geringem Abstand zu den wichtigsten Geräten platziert werden. Sofern man nachts auf das Festnetztelefon verzichten kann, sollte man nach Möglichkeit mithilfe einer Zeitschaltuhr den Internet Router abschalten. Dieser wird am nächsten Tag automatisch wieder mit Strom versorgt und das regelmäßige komplette Hochfahren unterstützt sogar ein einwandfreies Funktionieren.

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